Benraths einfachstes Saisonspiel
19.02.2010 | 19:08 Uhr 2010-02-19T19:08:00+0100
Gegen Landesliga-Spitzenreiter TV Angermund sieht sich die TSG im Lokalderby als klarer Außenseiter.
Die Aufgabe klingt für Ronny Rogawska einfacher, als sie wahrscheinlich ist. Gegen den Tabellenvorletzten der Oberliga, SG Dülken, sind der Trainer der HSG II und seine Handballer am Sonntag (16 Uhr, Färberstraße) in der Rolle des klaren Favoriten. Doch genau das passt dem Dänen überhaupt nicht.
„Wir haben uns in dieser Saison gegen die vermeintlich leichten Gegner immer schwer getan”, warnt der 41-Jährige seine Spieler eindringlich davor, mit zu großer Lockerheit in die Partie zu gehen. Während Dülken nach vier Niederlagen in diesem Jahr noch auf die ersten Punkte wartet und auswärts bislang nur in Wülfrath gewinnen konnte, will die HSG II mit einem Sieg den siebten Tabellenplatz festigen.
Vor dem zuletzt spielfreien Karnevalswochenende verpasste es die HSG Jahn/West, sich mit einem Erfolg beim Abstiegskonkurrenten in Erkrath (29:32) weiter von den unteren Tabellenplätzen abzusetzen. Gegen den TV Ohligs sollen die „verpassten zwei Punkte”, so Jahn/West-Coach Jan Kassens, am Samstag (19.30 Uhr, Lewitstraße) nachgeholt werden.
Dem Kräftemessen mit Landesliga-Spitzenreiter TV Angermund am Samstagabend (19 Uhr, Theodor-Litt-Straße) sieht Benraths Trainer Jörg Brandenburg entspannt entgegen: „Das wird für uns das leichteste Saisonspiel. Der TVA ist die einzige Mannschaft der Liga, gegen die wir es nicht in der Hand haben, ob wir gewinnen oder verlieren!” Bis auf Jean-Charles Somon, der in der französischen Heimat weilt, kann die TSG in Bestbesetzung auflaufen.
Hinspiel
dominiert
Obwohl die Angerländer das Hinspiel deutlich mit 38:18 dominierten, ist TVA-Coach Maks Osterc skeptisch, dass seine Mannschaft „es noch einmal so leicht haben wird”. Lediglich Urlauber Fabian Brandenburg fehlt.
Eine schwere Aufgabe steht der Fortuna am Sonntag (11.30 Uhr, Mercatorstraße) beim Tabellenvierten SG Tura Altendorf bevor. Immerhin kann der Aufsteiger nach fast halbjähriger Verletzungspause wieder auf seinen Torhüter und Co-Trainer Sven Maletzki zurückgreifen, der in Essen nach überstandener Sehnenverletzung in der Schulter sein Comeback gibt.
Mit einem blauen Auge wollen die Handballerinnen der HSGam Samstag (18 Uhr, Herrenhauser Straße) bei Oberliga-Spitzenreiter Mettmann-Sport davonkommen. „Mettmann konnte die letzten acht Spiele deutlich gewinnen”, sagt HSG-Trainer Reinhold Jäger, der sich deshalb keine Chance auf eine Überraschung ausrechnet.
Während sich die Verbandsliga-Damen der Fortuna am Sonntag (14.30 Uhr, Kleiststraße) beim RSV Mülheim durchsetzen wollen, hofft die HSG II am Sonntag (15.15 Uhr, Uhlandstraße) beim Merscheider TV auf zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt.
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