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2. Basketball-Bundesliga

Baskets zünden Offensivfeuerwerk

28.10.2012 | 20:45 Uhr
Baskets zünden Offensivfeuerwerk
Nico Adamczak und die Baskets schafften am Sonntag den fünften Saisonsieg.Foto: Kai Kitschenberg

Der Basketball-Zweitligist Düsseldorf Baskets setzte sich gestern gegen Heidelbergs Akademiker vor 500 Zuschauern mit 97:82 durch und steht auf Platz zwei des Bundesliga-Unterhauses.

Düsseldorf. Mit einem beeindruckenden Offensivfeuerwerk haben die Basketballer der Baskets im Spitzenspiel der zweiten Bundesliga gegen MLP Heidelberg Academics ihre starke Frühform unterstrichen. Das Team von Trainer Murat Didin setzte sich gegen den Verfolger aus der Kurpfalz vor der Saison-„Rekordkulisse“ von immerhin 500 Zuschauern mit 97:82 (25:17, 51:38, 73:63) durch.

Fünf Minuten benötigten die Baskets, um den ersten Widerstand der Heidelberger halbwegs zu brechen. Gary Johnsons Drei-Punkte-Spiel brachte die erste Führung zum 5:4. Fortan kannten die Reisholzer nur noch eine Richtung: Vorwärts! Johnson, Adam Greene und Triantafillos „Terry“ Tzakopolous schraubten den Vorsprung mit ihren Freiwurf-Doppeln zur 20:12-Führung, welche Nico Adamczak aus der Drei-Punkte-Distanz 76 Sekunden vor der ersten Viertelsirene auf 23:12 ausbaute.

Auch im zweiten Zehn-Minuten-Pack knüpften die Baskets nahtlos an ihren Offensivdrang an. Zwei Dreiern von Adamczak ließ Patrick Flomo den vorläufigen optischen Höhepunkt per Dunk folgen, den Passgeber Gary Johnson per Sprint mit Siebenmeilenstiefeln muster-gültig vorbereitet hatte. Im Gegenzug sorgte der agile Spielmacher der Baskets allerdings für einen Schockmoment, nachdem er mit Heidelbergs Top-Werfer Clint Sargent (21 Punkte) zusammenstieß, im dritten Viertel aber wieder mitmischte.

Der derweil in der Spitze auf 70:48 angewachsene Vorsprung nach Petric’ Distanztreffer schien der Partie bereits vor dem finalen Viertel den Stempel aufgedrückt zu haben. Doch die letzten zehn Zeigerum-drehungen wurden zum Akademikerviertel, in dem die Heidelberger noch einmal alles nach vorn warfen. Spätestens als die Gäste beim 83:73 fünf Minuten vor dem Ende noch einmal bedrohlich an der Zehn-Punkte-Differenz anklopften, ging Baskets-Trainer Murat Didin auf Nummer sicher, zückte gleich zwei Auszeiten hintereinander. Mit Erfolg. Flomos spektakulärer Block gegen den angesetzten Dunking von Clint Sargent und der Treffer des zum Saison-Debüt in der Schlussminute eingewechselten Marius Rutkauskas besiegelten unter stehenden Ovationen das Offensivfeuerwerk.

Trainer Murat Didin versuchte die Euphorie dennoch am Boden zu halten: „Wir werden einen Abend feiern. Dann müssen wir uns aber mit aller Kraft auf das Doppel-Wochenende gegen Göttingen und Karlsruhe vorbereiten!“

Das Spiel in der Statistik:

Baskets: Adamczak (21), Johnson (15), Greene (14), Petric (13), Flomo (9), Chones (8), Darden (6), Pfeil (3), Tzakopolous (3), Johnson (3), Rutkauskas (2).
Heidelberg: Sargent (21), White (16), Rohde (9), Dixon (9), Barth (8), Heindel (8), von Fintel (3), Blackwood (3), Komarek (3), Kuhn (2).
Zuschauer: 500.
Wurfbilanz: Baskets 30 von 58 (52 Prozent), Heidelberg 31 von 61 (51 Prozent).
Freiwurfbilanz: Baskets 25 von 35 (71 Prozent), Heidelberg 11 von 16 (69 Prozent).
Rebounds: Baskets: 34, Heidelberg 21.

Marcus Gülck



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