Ausrutscher sind nicht mehr erlaubt
17.07.2008 | 19:07 Uhr 2008-07-17T19:07:00+0200Die Panther wollen am Samstag durch einen Sieg in Lübeck ihre Chancen auf die Meisterschaft und den Aufstieg wahren. Im Hinspiel gab es einen 39:21-Sieg.
Ausrutscher dürfen sich die Football-Panther nicht mehr erlauben. Nach der 7:19-Pleite bei den Assindia Cardinals in Essen hat das Team von Cheftrainer Martin Hanselmann zwar immer noch beste Chancen auf die Meisterschaft in der zweiten Liga und das Erreichen des Aufstiegsspiels. Verlieren die Raubkatzen allerdings am Samstag bei den Lübeck Cougars, wäre Essen vorbeigezogen und die Düsseldorfer müssten in den verbleibenden drei Saisonpartien auf einen Ausrutscher hoffen.
„Jeder weiß um die Wichtigkeit der Begegnung”, betont Hanselmann. Zwei Wochen lang bereitete der Coach sein Team daher nach der Niederlage in Essen konzentriert auf die Norddeutschen vor: „Lübeck hat einige Ausnahmespieler, das wird eine schwere Aufgabe für uns.”
Cougars-Spielmacher Ole Wulf kann sehr variabel agieren, seine Ballfänger Nils Kruse, Philipp Dohrendorf und Jan Wulf passgenau bedienen, aber auch selbst gehen und so Meter gut machen. „Schon im Hinspiel hat Lübeck sehr abwechslungsreich gespielt”, erinnert sich Hanselmann. Damals gewannen die Panther in Benrath allerdings mit 39:21. Nach drei Vierteln hatten die Gastgeber schon eine beruhigende 27:7-Führung herausgepielt.
Deshalb sei es wichtig, dass die Offensive um Quarterback Fabian Schorn am Samstag schnell ins Rollen kommt und punktet. In Essen klappte das vor zwei Wochen nicht, dem Druck, einem Rückstand hinterher zu laufen, hielt das Team damals nicht stand. In die Gefahr wollen die Panther am Samstag gar nicht erst kommen. Zur optimalen Vorbereitung auf die wichtige Partie beim Tabellendritten fahren die Panther bereits am Freitag Abend mit dem Bus nach Lübeck.
0mitdiskutieren