Auf Blitzstart mit vier Toren in 21 Minuten folgte Leerlauf

Zum Saisonfinale fackelten die Fortuna und der abstiegsgefährdete FSV Frankfurt nicht lange. Vier Tore in den ersten 21 Spielminuten sorgten im letzten Heimspiel der Saison vor 28 762 Zuschauern zumindest in der ersten Halbzeit für einen optimalen Unterhaltungswert. Auch, wenn am Ende mit der 2:3 (2:2)-Niederlage für die Düsseldorfer erneut eine Nullnummer gegen einen Abstiegskandidaten stand. Was neben Interimstrainer Taskin Aksoy auch die Spieler maßlos ärgerte, die Andreas Lambertz gerne mit einem besseren Ergebnis verabschiedet hätten.

Doch dies verhinderten wieder einmal individuelle Fehler. „Das waren unfassbare Aktionen, in denen wir uns mal wieder selbst ein Bein stellen“, kritisierte Aksoy, für den die Partie folgerichtig „symptomatisch für die ganze Saison“ war. Wie beim 0:1 (11. Spielminute), als Fortunas Hintermannschaft mit einem langen Ball ausgehebelt wurde, den Edmond Kapplani sehenswert über Fortunas Schlussmann Michael Rensing lupfte, der nach drei Spielen Pause zum Abschluss den Vorzug gegenüber Lars Unnerstall erhielt.

Fortunas Antwort ließ keine zwei Minuten auf sich warten. Fast im direkten Gegenzug markierte Rechtsverteidiger Lukas Schmitz von der Strafraumgrenze mit einem satten Schuss in die linke, untere Torecke den Ausgleich und seinen ersten Saisontreffer. In der 19. Spielminute hatte die Fortuna die Partie sogar binnen acht Zeigerumdrehungen gedreht, als Ihlas Bebou einen Liendl-Eckball im Fallen zum 2:1 einnetzte. Doch erneut dauerte es nur zwei Minuten, ehe der Ausgleich fiel. Zlatko Dedic war Fortunas Innenverteidiger Dustin Bomheuer im rechten Strafraumeck enteilt und kam zu Fall. Den fälligen Foulelfmeter von Kapllani konnte Michael Rensing zwar reaktionsschnell aus der rechten Ecke fischen, den Abpraller versenkte der Doppeltorschütze jedoch per Kopf zum 2:2, ehe nach einer Stunde Leerlauf der anfangs gefoulte Dedic seine Farben mit dem 3:2 (83.) nach Ballverlust von Schmidtgal zum Klassenerhalt schoss.