ART distanziert sich von Frank Flatten
19.01.2012 | 22:08 Uhr 2012-01-19T22:08:00+0100
Düsseldorf. Im Vorfeld der geplanten Handballspielgemeinschaft der Zweitligisten HSG und DHC Rheinland zum DDHC verhärten sich die Fronten zusehends. Mit dem ART sah sich nach dem TV Korschenbroich nun bereits der zweite Verein zu einer öffentlichen Richtigstellung genötigt, nachdem er als möglicher Kooperationspartner des DDHC von dessen zukünftigen Verantwortlichen in Verbindung gebracht wurde.
In einer schriftlichen Stellungnahme an führende Stadtpolitiker, welche der NRZ vorliegt, distanziert sich der ART ausdrücklich nicht nur vom DDHC, sondern auch von Frank Flatten. Der HSG-Manager soll künftig als Geschäftsführer die Geschicke der neuen Spielgemeinschaft lenken. Der ART betont, man werde „in keiner Weise mit Frank Flatten kooperieren oder zusammenarbeiten“.
Zu einem Eklat kam es derweil bei einem Fanklubtreffen in Dormagen, bei dem DHC-Geschäftsführer Heinz Lieven auch geladenen Düsseldorfer Fans die künftige Kooperation erläutern wollte. „Nachdem wir einige kritische Fragen gestellt hatten, sagte uns Herr Lieven, wir könnten die Versammlung verlassen“, erklärte Melanie Küsterameling, Vorsitzende des HSG-Fanklubs Blue Lions, dessen Mitglieder der pikanten Aufforderung postwendend nachkamen.
Die HSG unterlag indes mit einer Rumpftruppe in einem Testspiel bei Drittligist VfL Eintracht Hagen mit 31:34. Youngster Alexander Feld, der sieben Treffer erzielte, bleibt der HSG bis zum Saisonende erhalten. „Alex wird die Saison in Düsseldorf zu Ende spielen“, betonte sein Vater Carsten Feld, der für seinen Sohn auch das Management übernommen hat, gestern gegenüber der NRZ.
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