5:0! Turu ließ keine Zweifel aufkommen
02.09.2009 | 22:54 Uhr 2009-09-02T22:54:00+0200Die Oberbilker fegten Schlusslicht Union Solingen vom Platz und übernahmen die Tabellenführung.
Am Ende waren die Turus Niederrheinliga-Fußballer beim 5:0 (3:0)-Heimsieg am Mittwoch über Schlusslicht Union Solingen gnädig. Die Schützlinge von Trainer Frank Zilles nahmen, ganz im Sinne ihres Chef-Coaches, nach der Pause Tempo aus der Partie und waren in der zweiten Halbzeit zeitweise nicht mehr so zielstrebig aufs Toreschießen aus. Trotzdem übernahmen sie die Tabellenführung vor dem Wuppertaler SV Borussia II, bei dem die Oberbilker am Sonntag antreten müssen.
Vor rund 500 Fans hatten die Gastgeber vom Anstoß an Tempo und Spiel bestimmt, verbuchten Chancen fast im Minutentakt. In der 17. Minute war es dann Reduan Yotla, der nach Kombination zwischen Fatih Duran und Miguel Lopez-Torres das Zuspiel des Stürmer-Kollegen zum 1:0 verwertete.
Yotla war es auch, der nach einem Schweers-Pass auf Duran dessen Hereingabe in der 30. Minute zum 2:0 einschoss.
Eine Minute später spielte Kapitän Engin Kizilaslan Gäste-Torwart Ivan Simic aus, ehe er aus spitzem Winkel den 3:0-Halbzeitstand herstellte.
Womit die Gäste, von ihren Fans 90 Minuten lang angefeuert und gefeiert, gut bedient waren. Denn Yotla (1.), Dennis Hohmann (8.), Markus Weiß (10.), Lopez-Torres (22., 23., 39., 45.) ließen beste Chancen ungenutzt. Solingen hingegen verbuchte in der 44. Minute durch Sascha Meier eine einzige Gelegenheit.
Nach der Pause waren der eingewechselte Aykut Ceker nach Kizilaslan-Anspiel (64.) und Miguel Lopez-Torres (86.) nach feiner Kombination mit Samuel Sibilski erfolgreich. Turu-Coach Frank Zilles: „Meine Mannschaft hat keinen Zweifel gelassen, wer hier als Sieger vom Platz geht. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung. Die Solinger Fans waren toll und uns gegenüber stets fair. Solingen hat sich tapfer gewehrt. Ich wünsche Union viel Glück.”
Solingens Trainer Philipp Obloch: „Ich gratuliere Frank Zilles zum hochverdienten Sieg. Wir haben gut dagegen gehalten. Mehr ist im Moment für uns nicht drin.”
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