Zwei Duelle mit direkten Verfolgern

Ein anspruchsvolles Wochenende wartet auf die Eisadler. Noch acht Spiele müssen die Eisadler Dortmund in der Regionalliga West bestreiten. Nun geht es gegen die direkten Verfolger. Das Team trifft auf die Luchse Lauterbach und die Dinslakener Kobras.

Dortmund.. Obwohl noch acht Partien zu spielen sind, ist das Minimalziel, einen Platz unter den ersten Vier und damit die Teilnahme an den Aufstiegs-Play-Offs zur Oberliga West, schon erreicht. Doch damit will man sich an der Strobelallee nicht zufrieden geben.

Volle Konzentration fürs Spitzenspiel

DieKonzentration soll hochgehalten werden, denn die klare Tabellenführung soll auch am Ende der Doppelrunde Mitte Februar Bestand haben. Damit das gelingt, sollen am Wochenende die beiden direkten Verfolger auf Abstand gehalten werden Die Eisadler treffen zunächst am Freitag ab 20 Uhr im osthessischen Vogelsbergkreis auf die Luchse Lauterbach. Die haben zum Jahresauftakt mit zwei Siegen gegen Soest und Bad Nauheim beste Eigenwerbung für das Spitzenspiel gemacht und den zweiten Tabellenplatz zurückerobert.

Zuletzt entschied das Penaltyschießen

Die ersten beiden Duelle der Eisadler mit den Luchsen gingen klar an das Dortmunder Team, sollten aber nicht als Gradmesser genommen werden. Im dritten Aufeinandertreffen Mitte Dezember konnte sich der Tabellenführer nämlich auf heimischem Eis an der Strobelallee erst im Penaltyschiessen durchsetzen.

Am Sonntag empfangen die Dortmunder imEissportzentrum an den Westfalenhallenum 19 Uhr die Kobras aus Dinslaken. Gegen die mussten die Eisadler bereits ein paar Federn lassen. Ende Oktober konnte auch dieser Gegner erst im Penaltyschießen bezwungen werden.

Kobras mit neuem Selbstvertrauen

Die Kobras reisen mit drei Siegen in Folge im Gepäck an, die sie wieder auf Platz drei der Tabelle zurückgebracht haben. Zuvor hatten einige Niederlagen die Dinslakener kurzzeitig sogar von den Aufstiegs-Play-Off Plätzen verdrängt. Die sind aber das erklärte Ziel. Deshalb kann man am Sonntag von sehr engagierten Gästen ausgehen.
Die Eisadler werden am Wochenende maximal gefordert sein. Nachdem Trainer Krystian Sikorski zuletzt in Wiehl nur auf zwei etatmäßige Verteidiger zurückgreifen konnte und mit Benjamin Proyer und Michael Alda zwei Stürmer in die Defensive zurückzog, hofft er für das kommende Wochenende auf eine gewisse Entspannung.

Entspannung im Kader

Kapitän Niko Bitter und Kai Domula werden zurück erwartet, Nils Sondermann (Hüft- und Rückenprobleme) sowie Marc Kolberg werden aber weiterhin fehlen. Die Eisadler haben aber in der Vergangenheit bewiesen, dass sie mit ihrem breiten Kader Ausfälle kompensieren können.