Zehnter Sieg für VfL-Damen / Klatsche für "Cobras"

Die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer haben gegen Kellerkind Ahlener SG ihren zehnten Saisonsieg eingefahren. Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden kamen beim abstiegsbedrohten HC Wesfalia Herne mit 16:31 ordentlich unter die Räder.

Lünen.. Frauen-Verbandsliga 2
VfL Brambauer - Ahlener SG29:26 (15:12)

Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Uli Richter nicht ihren besten Tag. "Wir haben viel zu viele klare Chancen liegen gelassen. Phasenweise sogar fünfmal hintereinander verworfen", bemängelte Richter. Zudem bekamen die VfL-Frauen besonders in der ersten Halbzeit das gute Zusammenspiel zwischen der Rückraum-Achse und der Kreisläuferin nicht in den Griff. Damit hatte der VfL bereits im Hinspiel große Probleme.

So kam es, dass keines der beiden Teams sich zu Beginn absetzte. Erst beim 11:10-Spielstand gelang Brambauer die erste Führung. Diese gab das Team auch nicht mehr ab. Zur Pause schaffte der VfL es sogar noch, sich auf drei Treffer abzusetzen. Insbesondere über den Tempogegenstoß war die Richter-Sieben erfolgreich.

Vogel ist zurück

Im zweiten Durchgang wurde es noch einmal spannend. Denn Ahlen kämpfte sich noch einmal auf 18:19 heran. Doch die VfL-Frauen ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen, waren am Ende das cleverere Team.Erfreulich war, dass Viviane Vogel nach ihrer 15-monatigen Verletzungspause (Kreuzbandriss) erstmals wieder auflief. Coach Richter schickte sie in jeder Halbzeit jeweils fünf Minuten vor Pausen- und Schlusspfiff aufs Parkett. Vogel erzielte sogar einen Treffer. "Wir wollen sie langsam heranführen. Wir sind froh, dass sie wieder dabei ist. Die Spielpraxis fehlt ihr natürlich noch", sagte Richter.

Beste Werferin war Kreisläuferin Lisa Karau, die achtmal ins Schwarze traf. Ebenfalls eine tolle Partie bot Martha Rykowski mit sieben Toren.Der VfL hat jetzt mit den Auswärtsspielen beim ETSV Witten und bei der TVE Netphen zwei schwierige Partien vor sich.

TEAM UND TORE
VfL:
Piepenkötter/Wulff - L. Karau 8/3, N. Karau 2/2, Plotek 5, Sahage, Neumann 4, Akyildiz 2, Leismann, Vogel 1

Frauen-Landesliga 3
Lüner SV - DJK Westfalia Hörde22:31 (11:15)

"Ich musste wieder völlig improvisieren. Die Grippewelle bekommen wir einfach nicht in den Griff. Wenn ein bis zwei Spielerinnen im Innenblock ausfallen, haben wir prompt ein Problem", machte es Trainer Marcel Mai deutlich. Wie schon gegen Borussia Dortmund III zuletzt stand der LSV auch gegen Hörde vor diesem Innenblock-Problem. Anna Lieneke war wegen ihrer Roten Karte gesperrt. Michelle Holz war so krank, dass sie nur bedingt zum Einsatz kam.

Zudem spielten die Rot-Weißen im Angriff viel zu harmlos. Die Gäste standen gut in der Defensive, ließen den LSV nur wenig Spielraum. Über 5:2 setzte sich das Team auf 11:5 ab. Zur Pause kam die Mai-Sieben aber noch einmal auf 11:15 heran.


Im zweiten Durchgang verlief die Partie anfangs ausgeglichen, ehe Hörde den Turbo einsetzte und sich deutlich absetzte.Im Kampf um den Klassenerhalt muss der LSV Samstag (28. 2., 20 Uhr) beim Vorletzten HSG Vest Recklinghausen antreten. Lediglich ein Punkt trennt beide Mannschaften. "Das Spiel ist enorm wichtig. Da müssen wir unbedingt punkten", so Mai.

TEAM UND TORE
LSV:
Fetting/Suchowski - Schröder 4, J. Krause 1, Blümel 1, Hülsewede 7, Mai, L. Krause 1, C. Schmidt 2, Schneider 1, Holz, A. Schmidt



Verbandsliga 2
HC Westfalia Herne - SuS Oberaden31:16 (11:9)

Die erste Halbzeit verlief noch zufriedenstellend. Der SuS, der mit einem dezimierten Kader antrat, spielte gut mit, lag nur 9:11 hinten.Nach der Pause aber ließen die "Cobras" jegliche Einstellung vermissen. Nachdem Herne sich auf vier Tore absetzte, ließ der SuS die Köpfe hängen. "Wir haben uns unserem Schicksal ergeben. Da war kein Aufbau zu sehen. Herne hat uns überrannt", war SuS-Trainer Ralf Weinberger stinksauer.


Seine Mannschaft zeigte keine Gegenwehr mehr, warf im Angriff nur noch sieben Tore und sah zu, wie Herne sich mit etlichen Tempo-Gegenstößen immer weiter absetzte. "Mit solch einer Einstellung brauchen wir kein Spiel antreten. Lediglich zwei Leute haben noch Gegenwehr gezeigt. Alle anderen überhaupt nicht. Da sind die Umstände mit der harzfreien Sporthalle und den vielen Ausfällen bei uns keine Ausrede", ärgerte sich Weinberger.

Bezirksliga 5
VfL Brambauer - SV Eintracht Dolberg

Der Punktgewinn war am Ende für den VfL Brambauer noch glücklich. Denn sieben Sekunden vor Abpfiff traf Linksaußen Tobias Eder per 7-Meter zum 26:26-Ausgleich. "Aufgrund der tollen kämpferischen Einstellung war der Punktgewinn aber auch verdient", betonte Trainer Ingo Nagel. In der ersten Halbzeit schenkten sich beide Teams nichts. Es war ein Spiel, das durch zwei starken Abwehrreihen geprägt wurde. Den kleinen Vorsprung von einem Tor Unterschied nahm Dolberg aber mit in die Kabine.

Nach der Pause verlief die Partie bis zum 17:17 ausgeglichen. Dann setzten die Gäste sich aber auf 23:19 ab. Coach Nagel reagierte, stellte die Deckung auf eine etwas offensivere 5-1-Formation um, was auch direkt fruchtete: Der VfL Brambauer eroberte sich Bälle und lief über Gegenstöße zu Torerfolgen.Beim 24:23 drehte das Team sogar die Begegnung. Die letzten Minuten verliefen dann wieder auf Augenhöhe. Keines der beiden Teams schaffte es sich entscheidend abzusetzen.

TEAM UND TORE
VfL:
Welski/Karanski - Ruch 7, Benden 1, Sporbeck 1, L. Langmann 2, Eder 8/2, Varhotov 3, P. Langmann 1, Pape 2, Neve 1, Karsifi, Wolke, Bangemann