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Fußball-Westfalenliga

Wickede und Hombruch unter Druck

12.11.2010 | 18:50 Uhr
Wickede und Hombruch unter Druck
Die Wickeder Roman Schymanietz (rechts) und Christian Fröse bei der 1:2-Niederlage in Herbede.

Im Zeichen des Abstiegskampfes stehen die beiden anderen Heimspiele am 14. Westfalenliga-Spieltag. Der ASC kämpft in Olpe um den Anschluss an die Spitzengruppe.

Westfalia Wickede - TuS Hordel

Eine schwere Aufgabe gegen den bislang stark auftrumpfenden Mitaufsteiger, der mit dem besten Angriff der Liga (31 Tore) und der Empfehlung eines frischen 5:1-Erfolgs über die SpVg. Olpe im Pappelstadion antritt. In der Defensive, die bereits 25 Gegentreffer zuließ, schwächeln die Bochumer dagegen ab und an. Westfalia-Trainer Marko Schott versuchte seinen Jungs derweil nach dem schwachen Auftritt in Herbede, für den es sich unbedingt zu rehabilitieren gelte, klarzumachen, dass jeder in jedem Spiel an sein Leistungsoptimum gehen muss: „Nur wenn es uns gelingt, uns an die guten Auftritte gegen Wanne-Eickel und Wattenscheid anzuknüpfen, werden wir punkten können.“ Trotz des dünnen Kaders seien zwei bis drei Veränderungen gegenüber der Vorwoche möglich. Bis auf den noch lange verletzten Sebastian Didion ist die Westfalia komplett.



Hombrucher SV - BV Brambauer

„Wir müssen mit aller Macht versuchen, die drei Punkte einzufahren“, hofft Samir Habibovic in diesem Duell der beiden Tabellenletzten auf die Trendwende. Der HSV-Trainer erwartet Abstiegskampf pur: „Es wird ein von hohem Einsatz geprägtes Spiel und es ist wichtig, die Nervosität so schnell wie möglich abzulegen. Aber jeder in der Mannschaft ist sich dem Ernst der Situation bewusst und ich bin davon überzeugt, dass am Sonntag der Knoten patzen wird.“ Der „kleine“ BVB sei allerdings auf keinen Fall zu unterschätzen: „Hätte Brambauer in den vergangenen Wochen nicht so viele Verletzungssorgen gehabt, würde die Mannschaft jetzt nicht da unten stehen.“ Beim HSV ist der Einsatz von Emre Konya, der beruflich bedingt in dieser Woche nur einmal trainieren konnte, fraglich.

SpVg. Olpe - ASC 09 Dortmund

Mark Elbracht hat vor der Reise nach Südwestfalen in allen Mannschaftsteilen die Qual der Wahl - die Startformation wird er daher erst am Spieltag selbst nominieren. „Auf jeden Fall wird nicht die gleiche Elf auflaufen wie in der Vorwoche“, kündigt der ASC-Trainer nach zwei Niederlagen in Folge Veränderungen an. Festgelegt hat er sich zumindest in der Offensive: da wird Miguel Moreira in vorderster Reihe beginnen. Möglicherweise spielt auch Daniel Diaz erstmals nach seinem Mittelhandbruch wieder von Beginn an. Elbracht geht davon aus, dass vor allem die kämpferischen Tugenden von den Aplerbeckern beherzigt werden müssen: „Olpe steht direkt vor den Abstiegsplätzen. Wir müssen auf einen Gegner gefasst sein, der dieses Spiel unbedingt gewinnen will.“ Das deutliche 1:5 zuletzt in Hordel sei unbedingt zu relativieren: „Es stand lange 1:1, ehe Olpe in der Schlussphase noch vier Treffer kassierte.“

Udo Stark

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