Wickede ist auf Kurs, Hombruch fehlt ein Puzzlestück

Nach dem klaren 4:0-Erfolg gegen Wattenscheid sieht Marko Schott seine Westfalia Wickede auf Kurs - mehr jedoch nicht. In Hombruch hadert man nach der neuerlichen Pleite, ebenso wie in Brünninghausen. Anders bewertet Mengedes Coach Andreas Teichmann die Niederlage seines Teams.

Dortmund.. Das 1:0 des FC Brünninghausen vor einer Woche gegen Hohenlimburg ändert nichts an Frank Eigenwilligs Gesamtfazit: "Von den Ergebnissen her war das in den vergangenen Wochen deutlich zu wenig. Auch in dieser Besetzung hätten wir mehr rausholen können." Die Defizite, die zur 1:3-Niederlage in Marl-Hüls führten, ließen sich aber durch Training nicht verhindern. "Das waren individuelle Fehler. Marl-Hüls stellt ja immer Videos von den Spielen online. Das werden wir uns mal zu Gemüte führen, damit jeder sieht, was zu ändern ist."


Die Westfalia Wickede ist auf Kurs, aber nicht in der Kur. Das stellt Trainer Marko Schott klar: "Wer nach den zuletzt guten Spielen meint, wir sind über den Berg und können uns ausruhen, soll sich eines Besseren belehren lassen."
Schott will klarmachen, dass er sogar noch Steigerungspotenzial sieht. "Wir haben jetzt gegen SW Wattenscheid 65 Minuten das Niveau halten können. Diesmal aber lag es auch an der Unterbrechung, dass wir nicht mehr richtig in der Spur die Partie zu Ende spielten."
Martin Ringwelski wähnt sich im Puzzle. "Uns fehlt nur das eine Teil, um wieder Siege zu feiern." Der Hombrucher SV, dessen Co-Trainer er ist, versucht, die Köpfe oben zu behalten, er erarbeitet sich, wie jetzt gegen FC Iserlohn, auch Chancen. "Alleine die Cleverness fehlt", sagt Ringwelski.
Er glaubt, sein Team sei nach der langen Durststrecke einem Erfolg ganz nahe. Allerdings warten jetzt zwei schwierige Auswärtsaufgaben in Hassel und Langscheid/Enkhausen auf den HSV. "Ich bin aber optimistisch. Auf der anderen Seite wissen wir auch, dass die Spieler irgendwann doch anfangen, sich Gedanken wegen des drohenden Abstiegs zu machen.
Das 0:2 gegen die Spielvereinigung Holzwickede wirft Mengede 08/20 nicht aus der Bahn. "Was soll ich nach fünf Siegen in Serie zuvor jetzt groß kritisieren?", fragt Trainer Andreas Teichmann.

Woran es lag, wissen die Mengeder: "Holzwickede hat uns mit unseren Waffen geschlagen. Sie haben gekämpft, während wir die ersten 30 Minuten verschlafen haben. Das lag aber vielleicht auch dran, dass ich auf mehreren Positionen umstellen musste. Dann haben wir zurückgekämpft und hätten nur treffen müssen."