Wethmars Samir Zulfic - gehen oder bleiben?

Nur zwei Punkte hatte Fußball-Bezirksligist Westfalia Wethmar aus den Spielen gegen Senden (0:2) und Overberge (1:1) geholt. Gegen Absteiger Scharnhorst gelang dem Tabellendritten die Ergebnis-Trendwende (5:2). Die Mannschaft von Alexander Lüggert wahrte so ihre Chance im Titelkampf. Hinter den Kulissen wird schon am Team der kommenden Saison gebastelt.

Wethmar.. Trainer Alexander Lüggert und der Sportliche Leiter Rolf Nehling arbeiten längst auch am Team für die kommende Saison. "Wir sind mit einigen Spielern schon sehr weit", sagt Nehling. Lüggert spricht von "einer guten Basis". "Der Großteil des Kaders wird bleiben", so Nehling. Ob Samir Zulfic dazu gehören wird, ist noch offen. Der spielende Co-Trainer, der vom VfL Kamen an den Cappenberger See gewechselt war, könnte Wethmar nach nur einer Saison wieder verlassen. Der 31-Jährige hat in dieser Saison bislang zwölf Treffer erzielt.

"Bisher habe ich mit niemandem gesprochen", sagt Zulfic. Kontakt zu Liga-Konkurrent TuS Hannibal könne er auch nicht bestätigen: "Einige Kollegen von mir spielen dort. Es gab aber definitiv keinen Kontakt." Der Mittelstürmer wolle sich auf den Liga-Endspurt konzentrieren. "Ich glaube, da geht noch was für uns", sagt Zulfic. Vier Punkte beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Kemminghausen, zwei Zähler auf den Zweiten Werner SC.

"Den Jungs ist bewusst, dass die Chance noch da ist", sagt Nehling. Ihm fehle aktuell aber "das gewisse Etwas". Das Spiel ohne Ball müsse sich verbessern. "Wir spielen zu langsam, es fehlt an Bewegung", so Nehling. Auch Lüggert weiß: "Es war in der Hinrunde schwieriger, gegen uns zu verteidigen. Wir schaffen es aktuell nicht, uns in einen Rausch zu spielen. Vor dem Tor fehlt auch die letzte Konsequenz. Wir brauchen jetzt Erfolgserlebnisse." Nehling ist aber sicher: "Wir sind mit Kemminghausen und Werne auf Augenhöhe."

Am Sonntag, 17. Mai, gastiert Kemminghausen beim Tabellenvierten Hannibal. Die Chance für Wethmar, näher heranzurücken? "Möglich", sagt Nehling. "Ich bin sicher, dass die beiden noch was liegen lassen. Aber wir müssen unsere Aufgaben erledigen." Wethmar gastiert beim Tabellensiebten Ascheberg.

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