Wethmar gegen Scharnhorst ohne Spielraum

Spätestens nach dem unnötigen Punktverlust in Overberge darf sich Bezirksliga-Topteam TuS Westfalia Wethmar keinen Ausrutscher mehr erlauben, wollen die Grün-Weißen noch mitmischen im Aufstiegskampf. Das weiß man auch am Cappenberger See.

Wethmar.. TuS Westfalia Wethmar - SG Alemannia Scharnhorst
(Sonntag, 15 Uhr, Wehrenboldstr., Lünen)

"Wir haben jetzt keinen Spielraum mehr", sagt Sportlicher Leiter Rolf Nehling. "Auch wenn Werne und Kemminghausen noch aufeinandertreffen und weitere interessante Duelle haben. Wir dürfen uns keine Fehler mehr leisten und müssen unsere Aufgaben erfüllen. Dennoch sind wir zuversichtlich. Das müssen wir auch sein." Vier Punkte liegen die Lüner bereits hinter dem Spitzenduo.

Beim 1:1 in Overberge war ohne Frage die mangelnde Chancenauswertung der große Knackpunkt im Wethmarer Spiel. "Wir hatten so viele Hochkaräter für ein zweites, drittes und viertes Tor", sah es Nehling, der aber auch weiß: "Das Gegentor ist ärgerlich. Wir dürfen uns diesen Konter nicht fangen. Doch so ist das im Fußball. Wir haben den Sack nicht zu gemacht und wurden bestraft. So kommt ein überflüssiges Ergebnis zustande."

Im Heimspiel gegen die vom Abstieg bedrohte Alemannia Scharnhorst darf das nicht passieren. Bei 18 Punkten Rückstand haben die Dortmunder nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. "Wir müssen diszipliniert auftreten und gewinnen", gibt Nehling vor. Zusätzliche Motivation für Grün-Weiß: Dem Tabellenzweiten winkt eine Aufstiegsrelegation zur Landesliga.

De Grood und Helmus fit

Personell wird Coach Alexander Lüggert dabei aller Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen können. Cody de Grood und Julian Helmus sind wieder fit. "Die Qual der Wahl", so Nehling. "Es gilt die richtige Aufstellung zu finden."

Der VfL Kemminghausen tritt beim Tabellensiebten TSC Eintracht Dortmund an - keine leichte Aufgabe. Noch schwieriger wird es für Spitzenreiter Werner SC, der beim Fünftplatzierten FC Nordkirchen gastiert. Der TWW darf auf Patzer hoffen.