Wernes Trainer glaubt nicht an Wethmar

Vier Punkte Vorsprung hat Westfalia Wethmar, Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga 8, auf den ärgsten Verfolger Werner SC. Dessen Trainer Kurtulus Öztürk glaubt dennoch nicht an einen Aufstieg der Westfalia.

LÜNEN.. "Ich habe das Gefühl, dass Wethmar es nicht schafft. Ich glaube, es könnte ein Dortmunder Team machen. Vielleicht Kemminghausen. Aber auch Dorstfeld schätze ich ganz stark ein. Die spielen ja am Wochenende gegen Wethmar", sagte Öztürk im Gespräch mit unserer Redaktion. Für sein eigenes Team wolle er keine Prognose abgeben: "Wir wollen unsere gute Rückrunde bestätigen. Durch die Zugänge haben wir zumindest an Qualität gewonnen."
Denn der Bezirksliga-Zweite erhält in der Winterpause gleich dreifache Verstärkung. Von Westfalenligist SV Holzwickede kommt Markus Poczkaj. Er spielte bis zum Sommer beim BV Brambauer-Lünen. Der Verteidiger verließ den Klub nach dem Abstieg in die Landesliga. Dominik Giffey wechselt von der Hammer SpVg II nach Werne. Auch er ist für die Defensive vorgesehen. Julian Rohlmann kommt von Bezirksligist TuS Wiescherhöfen zur Mannschaft von Kurtulus Öztürk. Den in Werne lebenden Linksfuß sieht der WSC-Coach in der Offensive.

Als Kampfansage an Wethmar versteht Öztürk die Verpflichtungen aber nicht: "Nein, wir waren gezwungen zu handeln. Leon Heese, Janis Leenders und Daniel Durkalic stehen im neuen Jahr nur eingeschränkt zur Verfügung. Was mit Bastian Schöpper beruflich passiert, wissen wir noch gar nicht."

Konstanter als im Vorjahr

Öztürk ist mit der Hinrunde zufrieden: "Wir sind konstanter als im Vorjahr. Wir haben sieben Siege am Stück geholt, darunter waren die Topleistungen gegen Overberge, Wethmar und Langschede." Seine Mannschaft stehe stabiler in der Abwehr. Das sei die Basis der guten Hinrunde. Auch die Dreierkette habe sich bewährt. In der Offensive fehlt dem früheren Profi jedoch noch die Balance: "Es gibt immer wieder Momente, in denen der Abstand zwischen den Offensivspielern zu groß ist."