Viele neue Hoffnungsträger
13.02.2012 | 18:35 Uhr 2012-02-13T18:35:00+0100
Der ASC 09 ist nicht zuletzt aufgrund der eigenen hohen Erwartungen die aus lokaler Sicht größte Enttäuschung der Hinrunde. Die Trendwende ist trotz kleiner positiver Ansätze nach dem Trainerwechsel noch nicht vollzogen worden.
Die Ausgangsposition:
Auf Platz 13 mit 19 Punkten nur durch zwei Tore von einem Abstiegsrang getrennt. Acht Punkte Rückstand zu den Aufstiegsplätzen. Nur ein Sieg aus den letzten fünf Spielen.
Die Vorbereitung:
„Nicht überragend, phasenweise ein wenig holprig, aber den Umständen entsprechend okay“, sagt Jörg Silberbach. Aufgrund kleinerer Blessuren, Krankheit und Urlaub befinden sich nicht alle Akteure auf einem einheitlichen Fitnessstand.
Die Personalsituation:
Der Kader ist bis auf die Langzeitverletzten Marcel Großkreutz und David Steindor weitgehend komplett, nachdem Tim Schwarz bei der Generalprobe in Herbede sein Comeback feierte und Philipp Sprenger nach seinem Muskelfaserriss in dieser Woche ins Training einsteigen wird. Kürzer treten muss aktuell Sebastian Geppert (Sprunggelenkprellung).
Die Neuen:
Hinterließen allesamt einen guten Eindruck, wobei Simon Rudnik körperlich am weitesten von allen ist, während Alexander Hueck, Michael Oscislawski und der jetzt fest verpflichtete Marvin Homand noch körperliche Defizite haben. „Sie werden sich die Fitness jetzt über die Spiele holen“, ist Silberbach sicher. Adrian Goly befand sich bei der Arbeit zwischen den Pfosten bis zu seinem Kahnbeinbruch auf Augenhöhe mit Dominik Altfeld, wird vermutlich aber wohl nicht so lange ausfallen wie befürchtet.
Die Erwartungen: „Wenn man so knapp vor den Abstiegsrängen steht, darf man nicht vom Aufstieg reden“, hat Jörg Silberbach zunächst den Klassenverbleib als einziges Ziel ausgerufen, wobei er eine hohe Leistungsbereitschaft eindeutig über spielerischen Glanz stellt: „Wir müssen jedes Mal mit einer 100-prozentigen Einstellung ins Spiel gehen, die Zahl der individuellen Fehler reduzieren und letztendlich dahin kommen, dem Gegner nichts mehr zu schenken. Dann werden wir sehen, was dabei rauskommt.“
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