VfL im Viertelfinale des Kronen-Hellweg-Cup

Mit dem VfL Schwerte hat sich einer der beiden heimischen Vertreter auf dem Fußballturnier des SV Brackel 06 um den 5. Kronen-Hellweg-Cup fürs Viertelfinale qualifiziert. Für den VfB Westhofen ist das Turnier dagegen trotz einer guten Leistung im zweiten Spiel gegen den klassenhöheren Gastgeber nach der Vorrunde beendet.

Schwerte.. VfB Westhofen - SV Brackel 06 1:3 (1:1)

Nach dem missratenen Turnierauftakt gegen Marten (0:5) war Michael Kalwa verärgert, doch zwei Tage später versöhnten seine Schützlinge den Trainer des VfB Westhofen. "Das war sehr stark. Wir haben Brackel richtige Aufgaben gestellt und Nadelstiche gesetzt", so Kalwa, der auf zahlreiche Spieler verzichten musste und sogar vier Spieler aus der zweiten oder dritten Mannschaft aufbieten musste.

Giuseppe Loto brachte den VfB sogar in Führung (30.), die der klassenhöhere Gegner jedoch nur zwei Minuten später aus abseitsverdächtiger Position egalisierte. Zwei weitere Gegentreffer kurz nach Wiederanpfiff und eine Viertelstunde vor Schluss sorgten dann für den Endstand.

SC Dorstfeld 09 - VfL Schwerte 1:4 (1:3)

In Frühform präsentierten sich die Schwerter gegen die klassengleichen Dorstfelder. "Ich war abgenehm überrascht, das war absolut okay", fasste VfL-Trainer Jörg Silberbach die Leistung der Blau-Weißen im ersten Vorrundenspiel am Freitagabend zusammen. Nach dem 0:1-Rückstand drehten Fabian Lenz per Kopf, Florian Kliegel mit einem Abstauber und Atik Oktay die Partie bis zur Pause. Nach Wiederanpfiff verwaltete der VfL den Vorsprung geschickt und sorgte durch Luca Gutierrez kurz vor Schluss für die endgültige Entscheidung.

VfL Schwerte - FC Brünninghausen 0:10 (0:2)

Im zweiten Gruppenspiel erwies sich der Westfalenligist für die mit nur zwölf Feldspielern angetretenen Schwerter als zu große Nummer. "Vor der Halbzeit haben wir uns noch gut gewehrt, aber nach der Pause brachen alle Dämme", so Trainer Silberbach, der sich mangels Alternativen in den Schlussminuten sogar selbst einwechseln musste. Fabian Lenz, der schon nach wenigen Minuten passen musste, und Mitte der zweiten Hälfte auch Florian Kliegel mussten mit einer Zerrung ausgewechselt werden.