VfL Brambauer schlägt den Tabellenzweiten

In einem kampfbetonten Spiel haben sich die Verbandsliga-Damen des VfL Brambauer knapp mit 29:28 gegen den Tabellenzweiten HSG Schwerte/Westhofen durchgesetzt. Nach einem Rückstand zur Halbzeit kämpfte sich das Team wieder heran. Die weiteren Handball-Ergebnisse des Spieltages finden Sie hier.

LÜNEN.. Verbandsliga 2
SuS Oberaden - HSV Plettenberg/Werdohl 29:25 (16:14)



Pech für den SuS: Stammspieler Pohl verletzte sich nach 15 Minuten an der Hand, musste ins Krankenhaus und wurde dort an seiner offenen Klaffwunde zwischen kleinem Finger und Ringfinger mit einigen Stichen genäht. Neben Christopher Schumacher (Nasenbeinbruch), Mats-Yannick Roth und Pascal Wix (beide Kreuzbandriss) fällt nun der vierte wichtige Akteur aus.


Permanente Führung für den SuS


"Da hat sich die Mannschaft von allein aufgestellt. Viel blieb ja nicht mehr übrig. Dennoch hat das Team stark gekämpft, auch wenn es spielerisch nicht den besten Tag erwischte", analysierte Trainer Ralf Weinberger.Die "Cobras" führten permanent, standen vor allem nach der Pause stark in der Defensive. Das Team machte sich das Leben aber vorn im Angriff selbst schwer, verwarf zu viel. So schaffte es der SuS nicht, sich klarer abzusetzen. Am Ende reichte es aber trotzdem für einen Sieg.


Für den SuS Oberaden ist das Jahr 2014 spielerisch nun beendet. Das Team muss erst im neuen Jahr am 11. Januar 2015 beim Tabellenzweiten TuS Ferndorf II antreten.Trainer Ralf Weinberger ist mit der bisherigen Punkteausbeute von 16:6-Zählern sehr zufrieden. Oberaden steht derzeit auf Platz drei der Tabelle.


TEAM UND TORE
SuS:
Vogel (1. - 60.)/Menge - Herold (11/3), P. Stennei (5), Schichler (4), B. Stennei (2), Neese (2), Pohl (2), Pechinger (1), Neureiter, Salzmann, Fehring (2)
Frauen-Verbandsliga 2
VfL Brambauer - HSG Schwerte/Westhofen 29:28 (13:16)


In den ersten 30 Minuten war der Gast besser. Denn die Brambauerinnen standen in der Deckung nicht sicher, kassierten zu viele einfache Tore.Viel schwerwiegender war jedoch die mangelnde Torausbeute des Tabellenfünften. Die VfL-Frauen vergaben viele Chancen. Trainer Ulrich Richter: "Zur Pause hätten wir mit fünf Toren führen müssen."


Doch zwischenzeitlich lag der VfL mit 10:16 hinten. In der letzten Minute vor der Pause kämpfte sich das Team jedoch auf 13:16 heran und bewahrte sich so noch jede Siegchance für die zweite Hälfte. Furios startete Brambauer in die zweite Halbzeit. Mit fünf Treffern in Serie ging der Gastgeber in Führung (18:16). Der Tabellenzweite aus Schwerte - bis dahin nur vom Spitzenreiter Arnsberg geschlagen - gab nicht auf. Über den 19:19-Ausgleich kämpfte sich die HSG mit 24:21 wieder in Führung und sah schon wie der sichere Sieger aus.


Der Kampfgeist stimmt allerdings auch bei den Brambauer Frauen, die nur wenige Feldspielerinnen zur Verfügung stehen hatten. Die Richter-Sieben rang sich einmal mehr in Führung. Nach dem 28:25 und dem 29:27 ließ Brambauer in den letzten zwei Minuten nur noch einen Gegentreffer zu und gewann verdient.Coach Richter beschrieb den Grundstein des Erfolgs nach der Partie: "Hinterher haben wir es besser verstanden, auf den Gegner einzugehen."


TEAM UND TORE
VfL:Piepenkötter/Muthmann - L. Karau (7), N. Karau (1/1), Rykowski (5), Plotek (3), Neumann (6), Leismann (2), Pötter (5/1), Sahage




Frauen-Landesliga 3
Hammer SC - Lüner SV
Sonntag, 18 Uhr, Franz-Voß-Sporthalle, Ostdorfstraße, Hamm


Ergebnis und Bericht folgen nach Spielende im Laufe des Abends.



Bezirksliga 5
Lüner SV - SG Massen 39:45 (19:17)


"Das, was wir zuletzt noch gut gemacht haben, haben wir diesmal schlecht gemacht. Wir sind nach der Pause nicht mehr als Team aufgetreten", ärgerte sich Trainer Jürgen Weber.Dabei sah es in Halbzeit eins gar nicht danach aus. Der LSV erspielte sich eine Führung, baute diese phasenweise sogar auf vier Tore aus. Über 12:8 setzte sich das Team auf 14:10 ab. Zur Pause kam Massen noch einmal auf zwei Tore heran.


Im zweiten Durchgang spielten die Gäste dann stark auf. Immer wieder nutzten sie die kleinsten LSV-Fehler zu Treffern. "Man muss sagen, dass Massen wirklich wesentlich besser war",sagte Weber. Der LSV musste zusehen, wie sich die SGM immer deutlicher absetzte.

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