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Fußball-Westfalenliga

Verletzung von Bouzerda eine Hiobsbotschaft für Eving

24.08.2012 | 18:18 Uhr
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Verletzung von Bouzerda eine Hiobsbotschaft für Eving
Fällt nach seinem Kreuzbandriss erneut wochenlang aus: Evings Top-Stürmer Karim Bouzerda (rechts), hier am vergangenen Sonntag im Laufduell mit Mengedes Stefan Fels.Foto: Knut Vahlensieck

Eine knappe Woche nach dem großen Jubel über den Auftaktsieg in Mengede hat sich beim TuS Eving Ernüchterung breit gemacht: im Westfalenliga-Derby gegen den ASC 09 (Samstag, 17.30 Uhr, Eckey-Stadion) müssen die Gastgeber auf nicht weniger als acht Akteure verzichten.

„Jetzt haben wir bereits eine Situation, die nach Möglichkeit nie hätte eintreten sollen“, vernahm Dimitrios Kalpakidis die Hiobsbotschaften der letzten Tage mit großer Sorge.

Die schlimmste Nachricht: Karim Bouzerda, gerade erst von einem Kreuzbandriss genesen, hat sich eine Fraktur am Fuß zugezogen und fehlt nun vermutlich weitere fünf Wochen. Der Ausfall des Top-Stürmers ist kaum zu kompensieren. Da am Samstag auch Michal Ziola, Dino Suljakovic und Rafael Schmieja aus privaten bzw. beruflichen Gründen passen müssen, reduzierte sich das Evinger Aufgebot auf 13 einsatzbereite Feldspieler.

„Unter diesen Umständen sind wir krasser Außenseiter“, gibt sich Kalpakidis, der noch bis zuletzt an seiner Startformation basteln wird, keinen Illusionen hin, „für uns geht es darum, nur nicht zu verlieren. Denn der ASC ist noch einmal ein anderes Kaliber als Mengede.“

Auch sein Kollege Jörg Silberbach hat einige Positionen noch nicht vergeben - allerdings aus einem ganz anderen Grunde: durch die Rückkehr von Stefan Vollmerhaus, Francis Bugri, Nils Naßhan und Marcel Stiepermann verfügt der Aplerbecker Trainer über weit mehr personelle Möglichkeiten als im Auftaktspiel. Weil da beim 0:2 gegen Wattenscheid längst noch nicht alles nach Plan klappte, sind Veränderungen sehr wahrscheinlich. Zumindest Bugri, Naßhan und Stiepermann werden zunächst auf der Bank sitzen, „aber wir können auf jeden Fall je nach Spielstand reagieren“.

Unabhängig von den aktuellen Evinger Sorgen ist die Erwartungshaltung beim ASC 09 hoch. „Mit einem Punkt dürfen wir nicht zufrieden sein“, weiß auch Jörg Silberbach um den gesteigerten Druck, „von der Favoritenrolle müssen wir uns allerdings lösen. Zunächst einmal geht es darum, mit einer möglichst überzeugenden Leistung ein Spiel zu gewinnen. Egal, ob es ein Derby ist oder wie der Gegner heißt.“

Udo Stark

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