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Fußball-Westfalenliga

Überragende Abwehrarbeit in der Rückrunde

11.05.2009 | 18:39 Uhr
Überragende Abwehrarbeit in der Rückrunde

Hannes Wolf hat ein eisernes Prinzip. Er denke nur an das nächste Spiel, sagte der Spielertrainer des Fußball-Westfalenligisten SC Aplerbeck nach dem souveränen 3:1 am Sonntag in Erndtebrück.

Und ergänzte: „Wir konzentrieren uns auf unseren Job. Die Konkurrenz interessiert uns nicht.”

Der Weg in die Oberliga führt aber über genau diese Konkurrenz. Am kommenden Sonntag müssen die Aplerbecker beim Tabellenvierten DSC Wanne-Eickel antreten, der zwar sieben Punkte weniger vorzuweisen hat, allerdings auch drei Partien weniger gespielt hat als der ASC. Aplerbeck empfängt dann am letzten Spieltag (7. Juni) Tabellenführer TSG Sprockhövel. Wenn es also optimal läuft für den ASC, ist alles angerichtet für ein spannendes Finale in Aplerbeck.

Doch zunächst gilt alle Aufmerksamkeit der Partie in Wanne-Eickel, die der ASC nicht in Bestbesetzung bestreiten könnte. Hannes Wolf zog sich in Erndtebrück eine schwere Prellung des Schienbeins zu, gab gestern aber schon wieder Entwarnung: „Das wird schon wieder bis Sonntag.” Weniger gut sieht die Situation bei Giovanni Schiattarella aus, der in Erndtebrück wegen Leistenproblemen fehlte. Das gleiche Schicksal könnte ihm in Wanne drohen. „Wirklich gut sieht das nicht aus”, sagte Wolf.

Dass der ASC aber im Laufe der Saison zu einer echten Einheit gewachsen ist, unterstrich Hannes Wolf gestern ein weiteres Mal: „Nach meiner Verletzung hat mich Freddy Nolte übergangslos ersetzt. Und wenn ich am Sonntag in Wanne-Eickel fehle, ist das auch kein Problem.” Überhaupt: Wolf attestiert seiner Mannschaft einen gewaltigen Sprung nach vorn. „Wir sind richtig gut organisiert, ohne dass man von außen großartig sprechen muss. Unsere neun Neuzugänge haben sich jetzt zu einer echten Einheit gefunden”, glaubt Wolf, der als Beweis die überragende Abwehrbilanz beifügt. In der Hinrunde hatte der ASC 30 Gegentore kassiert, in der Rückrunde haben die Aplerbecker bis zum Sonntag erst elf Treffer kassiert. „Das spricht für unsere erstklassige Innenverteidigung, die in Erndtebrück ganze zwei Torschüsse aus 16 m zugelassen hat”, zeigte sich der Spielertrainer begeistert.

Peter Kehl

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