Über 500 Läufer trotzten der Hitze / Viele Fotos

Mehr als 500 Teilnehmer waren am Freitag beim neunten Ruhrstadtlauf rund um die Rohrmeisterei in Schwerte am Start. Trotz schwül-warmer Witterung: Das befürchtete "Donnerwetter" blieb aus, die Athleten im Alter von drei bis 76 Jahren zeigten gute Leistungen, insbesondere die Jüngsten waren mit Feuereifer dabei.

Schwerte.. Nach den 32 Nordic-Walkern, die sich auf die 7,5km lange für das Deutsche Sportabzeichen gewerteteStrecke begaben, kam es mit dem neunten Rennen, dem Hauptlauf über zehn Kilometer, zu einem weiteren Höhepunkt der Veranstaltung. Eine Einführungsrunde und sechs große Runden, die neben dem Plateau an der Rohrmeisterei unter anderem auch durch die Kleingartenanlage Amsel führten, mussten dabei zurückgelegt werden.

Am besten kam damit der für den Marathon-Club Menden startende Philipp Henseleit zurecht, der wie im Vorjahr nicht zu schlagen war und in 34:52min siegte. Duplizität der Ereignisse: Der Zweitplatzierte, Franz Konietzky vom TV Wattenscheid 01 (35:49min), belegte auch in 2014 den zweiten Platz. Den Bronzerang sicherte sich der noch für die U18-Klasse startberechtigte Jugendliche Sami Ritzmann (MC Menden) in sehr guten 36:22min. Bei den Frauen überquerte Laura Lienhart (SG Wenden) als Erste die Ziellinie (40:13min) vor Sonja Vogt (LG Olympia Dortmund, 43:25) und Nicole Schaffland (43:55min).

Krüger siegt über 5 Kilometer

Im abschließenden Lauf über die fünf Kilometer liefen die weiblichen Nachwuchstalente auf die Podestplätze: Die Ergster Triathletin Kati Krüger (Tripple Hippos, U18) siegte in ausgezeichneten 19:04min vor der U14-Schülerin Pia Grau (SGE, hervorragende 20:24min) und Isabel Hafenmayer (LGS) in 21:54min. Das Ergebnis der Männer war beinahe ein Spiegelbild des 10km-Resultates. Es siegte wiederum Henseleit (17:09 min) vor Konietzky (17:56 min) und dem für das Friedrich-Bährens-Gymnasium startenden U16-Jugendlichen Maximilian Ludas (18:21 min).

Schade nur, dass nach den Schüler- und Staffelläufen etliche Zuschauer trotz der vielen auch außerhalb der Wettkämpfe angebotenen Freizeitaktionen schon den Heimweg antraten. Somit wurden die guten Leistungen in den Hauptläufen nur von einem kleineren Publikum bestaunt wurden.

Kockelke zufrieden

Dennoch zog Heiner Kockelke, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, ein positives Fazit: "In beiden Hauptläufen waren jeweils über 100 Teilnehmer gemeldet - das zeigt die große Anziehungskraft des Ruhrstadtlaufes sowohl für leistungsorientierte als auch für Hobbyläufer." Einen besonderen Dank schickte Kockelke an die vielen Helfer und Sponsoren. Und auch die übrigen Rahmenbedingungen spielten am Freitag außerordentlich gut mit: "Das Wetter hat mitgespielt, die Organisation reibungslos geklappt - die viele Arbeit hat sich also gelohnt.