TV Hörde schrammt nur knapp am ersten Sieg vorbei
07.10.2007 | 23:10 Uhr 2007-10-07T23:10:56+0200Ihren ersten Sieg verpassten die Regionalliga-Volleyballer des TV Hörde. Sie unterlagen auf der "Alm" Aufsteiger Telekom Post SV Bielefeld nach fünf spannenden Sätzen knapp 2:3 (25:18, 18:25, 25:19, 21:25, 11:15).
Zwar warten die Hörder auch nach dem vierten Spieltag noch immer auf dem ersten Sieg, sind jedoch mit komplettem Kader durchaus konkurrenzfähig.
"Mit einem einzigen Auswechselspieler hätten wir das Spiel gewonnen", war sich Trainer Jimmy Schmidt sicher. Nachdem schon im Vorfeld Markus Klawikowski aus beruflichen Gründen abgesagt hatte und auf ein "Ausleihen" aus dem Verbandsliga-Team verzichtet wurde, meldet sich auch noch kurz vor Spielbeginn der als Libero nominierte Kai Resch mit einer Rückenverletzung ab. Das bedeutete für die Mittelblocker Christian Bäker und Nik Child ungewohnte Schwerstarbeit, weil sie im Hinterfeld nicht durch den Libero entlastet werden konnten.
Schmidt hatte seinen Sechser taktisch hervorragend eingestellt, mit riskanten Aufgaben wurden die unsicheren Annahmespieler der Ostwestfalen unter Druck gesetzt und Spielmacher Moritz Peters konnte, auf einer sicheren Annahme basierend, seinen Angreifern oft einen Einerblock besorgen. Das Spiel kippte erst, als Schmidts Trainer-Kollegin Anne-Kathrin Schade mit Spielerwechseln die Schwachstellen ausmerzen konnte und im vierten Satz mit einem 2-Meter-Riesen einen Joker und Matchwinner brachte. Der durch eine Grippe geschwächte Nik Child konnte den reaktivierten ehemaligen Zweitligaspieler nicht mehr blocken.
"Das Spiel hat dennoch die Moral gestärkt und uns in der Hoffnung bestärkt, dass wir Chancen auf den Klassenerhalt haben", lautet das Resümee des TVH-Coaches. Bei der zweiten Tiebreak-Niederlage zeigte sich Mittelblocker Christian Bäker erneut als vorbildlicher Kapitän. Der frisch gebackene Vater war für die jungen Mitspieler Antreiber und Tröster zugleich und mit seinem Kampfgeist ein leuchtendes Vorbild. (KW) TV Hörde: Bäker, Child, Dziarstek, Kjer, Maas und Peters.
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