TV Hörde 2 gerettet - TSC darf hoffen
18.02.2008 | 19:27 Uhr 2008-02-18T19:27:35+0100Zwei Spieltage vor Schluss der Meisterschaftsrunde fielen bei den Volleyballern wichtige Entscheidungen.
Der TV Hörde 2 hat mit dem Wechsel seines Kapitäns Jörg Hartwig in den Regionalliga-Kader nicht nur seinen sichersten Annehmer, sondern auch einen cleveren Netzspieler verloren. Weil mit Vadim Palnau ein weiterer durchschlagskräftiger Angreifer im Siegerland fehlte, war die 2:3 Niederlage (17:25, 25:17, 25:27, 18:25) gegen den Tabellennachbarn VC Freudenberg 2 fast unvermeidbar. Trainer Güthe vergab die Bestnoten an den gelernten Spielmacher Alex Rack in der ungewohnten Rolle des Angreifers und an den erst 16Jährigen Libero Marcelino Caliqi. Ein Nachsitzen in der Relegation bleibt den Hördern erspart, weil sie selbst bei zwei 0:3 Niederlagen von Osterfeld zwar eingeholt, aber nicht überholt werden können.
In der Landesliga heißt am drittletzten Spieltag der moralische Sieger TSC Eintracht. Die spielfreien Eintrachtler können sich nach der überraschenden Niederlage des hartnäckigsten Gegners TV Salchendorf nun wieder aus eigener Kraft am letzten Spieltag mit einem Sieg im direkten Duell die Meisterschaft sichern. "Das werden wir uns nicht mehr nehmen lassen", so Spielmacher Jens Gollnow.
Bei den TVH-Frauen gehen Lichter aus
In der Frauen-Landesliga wird der Volleyballkreis Dortmund in der neuen Saison allenfalls nur mit einer Mannschaft vertreten sein. Beim TV Hörde sind nach dem 1:3 (13:25, 23:25, 25:20, 23:25) gegen den Vizemeister TB Höntrop vorzeitig die Lichter ausgegangen. "Es war eine Saison mit Pleiten, Pech und Pannen", beendet Trainer Ralf Barabasch das Kapitel Landesliga. Nach dem personellen Aderlass und der Verletzungsmisere wehrten sich die Hörderinnen tapfer gegen den zweiten Abstieg in Serie, scheiterten aber schließlich an mangelnder Cleverness.
Aufsteiger TV Asseln machte mit dem mühevollen 3:2 (25:27, 25:10, 26:28, 25:21, 15:13) gegen die SG FdG Herne einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt, muss aber noch zittern. "Es war ein reiner Arbeitssieg", so Sprecherin Britta Kalameya. (KW)
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