TuS Eving will Trainerfrage vor dem Gipfeltreffen klären
11.02.2008 | 18:35 Uhr 2008-02-11T18:35:00+0100
Möglichst noch deutlich vor dem mit Hochspannung erwarteten Gipfeltreffen gegen den ASC 09 am 2. März will der TuS Eving als letzter Dortmunder Landesligist die Trainerfrage klären.
Ob Coach Karsten Gowik und der Sportliche Berater Peter Wongrowitz ihre Tätigkeit im Eckey-Stadion über das Saisonende hinaus fortsetzen werden, ist derzeit völlig offen.
Es gibt noch keine Tendenz”, erklärte Wongrowitz nach den ersten Gesprächen mit dem Vorstand. Dies bestätigte Vorsitzender Burkhard Beste: „Peter Wongrowitz hat uns seine Vorstellungen zur neuen Saison unterbreitet. Wir werden in dieser Woche darüber reden, um Klarheit in diesem wichtigen Punkt zu gewinnen.” Die Trainerfrage soll rasch entschieden werden, um dann die ganze Konzentration auf den Hit gegen den ASC richten zu können.
Das Duell der Titelfavoriten ist schon jetzt das meist diskutierte Thema. Am Sonntag nahm Peter Wongrowitz die Aplerbecker bei deren Testspielerfolg in Brambauer unter der Lupe. „Für die Vorbereitung war das, was der ASC da abgeliefert hat, schon richtig gut”, zeigte er sich vom Auftritt des Spitzenreiters beeindruckt. Hannes Wolf waren zwar die vor der Pause unübersehbaren Probleme n der Defensive nicht verborgen geblieben, doch hatte er die Partie zu personellen Experimenten genutzt. Unter dem Strich habe sich aber gezeigt, „dass wir auch Ausfälle ersetzen können”.
Der gute Leistungsstand sei nicht zuletzt auf die ausgezeichnete Trainingsbeteiligung zurückzuführen. Besonders gut drauf ist Miguel Moreira, der seinem starken Auftritt in Oestrich nun in Brambauer eine weitere Topleistung folgen ließ, wo er nicht nur wegen seiner beiden Tore glänzte. Geht es nach dem Spielertrainer, wird der Vertrag mit dem Kapitän in Kürze verlängert. Wolf: „Klar, dass wir Migo unbedingt halten wollen.”
Optimale personelle Bedingungen findet derzeit auch Samir Habibovic vor. Beim eigenen Turnier, das der Hombrucher SV siegreich bestreiten konnte, kamen nicht weniger als 20 Spieler zum Einsatz, darunter Oliver Seibert, der im Finale den verletzten Stammkeeper Andreas Braun (Oberschenkelprellung) vertrat und einen guten Einstand feierte. Aufwärts geht's nach seiner krankheitsbedingten Pause auch für Alex Topolewski: „Seine beiden Treffer werden ihm gut tun”, sieht der Trainer seinen Torjäger auf einem guten Weg. Der große Kader will freilich beschäftigt werden, und daher hat der HSV für heute (in Rüdinghausen) und morgen (gegen Wattenscheid) gleich zwei weitere Tests abgeschlossen.
Als nicht sonderlich tragisch empfang Mario Plechaty die 1:2-Niederlage in Schüren. „Erstens hat Peter Walter eine richtig gute Mannschaft, zweitens haben wir momentan einige personelle Probleme”, verweist der Mengeder Trainer auf einen akuten Engpass: „Krankheits- oder beruflich beruflich bedingt sind derzeit gerade acht, neun Leute im Training, und auch in den Spielen sind wir nicht komplett.” In Schüren verletzte sich auch noch Dominic Seelig, der nach 25 Minuten umknickte. Neben Seelig (zu Westfalia Wickede) wird mit Kapitän Christoph Frommert ein weiterer Spieler aus der großen Mengeder Hallenfußball-Ära den Verein verlassen. Der Defensiv-Spezialist wird bei mehreren Klubs gehandelt. „Es ist normal, wenn ein Spieler nach sechs Jahren geht”, sagt Plechaty, „ich hätte ihn allerdings gerne gehalten.” Nicht ganz einfach gestalten sich die Gespräche auch mit Freddy Nolte, der sich demnächst beim Oberligisten SpVg. Erkenschwick im Training vorstellen wird und auf der Wunschliste weiterer höherklassiger Vereine steht.
Phönix Eving hatte seinen Test beim FV Scharnhorst wegen Personalmangels abgesagt und statt dessen ein zusätzliches Training eingeschoben. „Ab Donnerstag können wir wohl wieder mit einer guten Besetzung arbeiten”, sieht Andreas Müller Licht am Ende des Tunnels. Erfreulich: Dejan Morber hat am Sonntag erstmals nach seinem Bänderriss wieder beschwerdefrei trainiert.
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