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Trondheim für den BVB der große Unbekannte

16.10.2012 | 18:02 Uhr
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Trondheim für den BVB der große Unbekannte
Hoft auf den ersten Sieg in der NextGen-Series: BVB-A-Juniorentrainer Sascha Eickel.Foto: Volker Surkamp


Nach zwei Wochenenden ohne Pflichtspiel kommt dieser Termin gerade recht. Heute Abend (19.00 Uhr) bestreiten die A-Junioren des BVB ihr zweites Spiel in der NextGen-Series - Champions-League-Gefühl, diesmal in Norwegen, bei Rosenborg Trondheim.

Die Senioren des Rosenborg BK sind in Europa ein Begriff. Der norwegische Rekordmeister aus der 180 000-Einwohner-Hafenstadt am Trondheimsfjord, 500 Auto-Kilometer nördlich von Oslo, ist regelmäßig in den europäischen Wettbewerben dabei, bezwang in der Champions-League auch Clubs wie Real Madrid oder AC Mailand und 1999 den BVB - 3:0 im Westfalenstadion.

Wie stark die A-Junioren aus Trondheim sind, ist auch für BVB-Trainer Sascha Eickel nur sehr schwer einzuschätzen, denn für die Norweger wird es heute der erste NextGen-Auftritt. „Wir werden abwartend in die Partie gehen und müssen dann reagieren“, gibt er nur wenig von taktischen Überlegungen preis. Zumal es auch abseits der NextGen-Series nur wenig konkrete Informationen über Norwegens Fußball-Nachwuchs gibt.

Entspannte Personalsituation

Nur so viel weiß Eickel: Rosenborg und Molde, der aktuelle Meister, wechseln sich bei der Vergabe der Juniorentitel ab. Da auch Molde mit seiner A-Jugend in der NextGen-Series vertreten ist, böte sich ein Quervergleich an: Vier Spiele, vier Niederlagen, 1:13 Tore lautet die Bilanz gegen Amsterdam und Moskau. Allein aus diesen Zahlen Rückschlüsse auf Rosenborgs Stärke zu ziehen, wäre nicht seriös, aber mit Angst werden die Borussen sicher nicht in diese Partie gehen. „Wir freuen uns allein auf das Erlebnis“, sagt Eickel, „immerhin spielen wir im Lerkendal Stadion, auch wenn heute vermutlich keine 30 000 kommen werden.“

Die Personalsituation hat sich stabilisiert, außer den Langzeitverletzten (Kevin Holz, Steffen Göcke) sind alle Spieler fit, allerdings sind Frederik Ruwe und Dominik Nothnagel nach dem 0:1 in Mailand gesperrt. Die U 18-Nationalspieler Jeremy Dudziak und Said Benkarit werden vermutlich zunächst auf der Bank sitzen. Aus der U 23 hilft wie im ersten Spiel Tim Kübel aus.

Volker Surkamp

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