Trainer Frank Henes kehrt in seine Heimat zurück

Frank Henes hat seinen Trainervertrag beim Beirksligisten SC Berchum/Garenfeld nicht über die Saison hinaus verlängert. Zur neuen Spielzeit steht er in seiner Heimat, beim FC Herdecke-Ende an der Seitenlinie. Der SC muss sich nun um gleich zwei wichtige Personalien kümmern.

Schwerte.. Am Sonntag erkämpfte sich der SC Berchum/Garenfeld im Test gegen Westfalenligist Mengede ein 1:1-Remis. Doch eine andere Nachricht drängte das achtbare Ergebnis an den Rand der Bedeutungslosigkeit.

Frank Henes teilte dem Vorstand nämlich mit, dass er seinen Dienst als Trainer des Bezirksligisten zum Saisonende quittieren wird. Er verlässt den Klub und kehrt in seine Heimat zum FC Herdecke-Ende zurück.

Thomas Krah, 1. Vorsitzender, wusste bereits seit zwei Wochen, dass es Überlegungen seitens Henes gibt, seine Tätigkeit nicht zu verlängern. "Wir haben bis zum Schluss versucht, ihn zu halten", erzählt Krah. "Einer Verlängerung hätte von unserer Seite aus nichts im Weg gestanden."

Henes, der die Berchum/Garenfelder nach der Entlassung Rupert Gerls vor eineinhalb Jahren übernommen hat, überlegte es sich anders. Er gibt aber auch zu, dass die Entscheidung keine allzu einfache war. "Hätte ich das Parallelangebot nicht bekommen", erklärt er, "hätte ich weitergemacht."

So aber mischten sich mehrere Faktoren in Henes‘ Zukunftsgedanken, die nun wieder in seiner Heimatstadt Herdecke liegen. Das Konzept des A-Ligisten Herdecke-Ende imponierte Henes, der Platz liegt gemütliche zwei Kilometer von seinem Haus entfernt. "Am Ende war es dann eine Bauchsache."

Thomas Krah und seine Vorstandskollegen müssen sich nun in den Such-Modus begeben. Erst im Winter hatte Robert Rasche sein Amt als sportlicher Leiter wegen privater Gründe niedergelegt. Diese Entscheidung bedauerte seinerzeit auch Henes sehr. Mit seinem Weggang im Sommer entsteht dann die zweite große Personallücke.

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