Tennis: Deutsche...
Titel für Golden Girls nach 14 Jahren
06.09.2010 | 18:43 Uhr 2010-09-06T18:43:00+0200
Manche Ereignisse wiederholen sich eben doch, man muss nur etwas länger warten. In diesem Fall fast auf den Tag genau 14 Jahre.
Sie sind die Golden Girls des Dortmunder Tennis. Als sie begonnen haben zusammenzuspielen, hat manch einer der heutigen Nachwuchsspieler gerade mal erst mit dem Laufen begonnen. „Der Kern unserer Truppe ist ja schon 15, 20 Jahre zusammen“, schaut Annette Stapenhorst, die Mannschaftsführerin, zurück.
Vielleicht haben sie sich damals nicht unbedingt gesucht, als sie aber zusammen waren, wussten sie, dass sie gemeinsam einiges erreichen können. Es ist kaum ein Jahr vergangen, in dem Mannschaftsführerin Stapenhorst, Renate Hennes, die mehrfache Deutsche Einzelmeisterin, Birgid Zurmühl und Karin Derichsweiler sowie Hanne Meiwirth und Dr. Gisela Ebach (die zwar am Sonntag nicht mitgespielt haben, aber auch zum Team gehören) nicht in der höchsten Klasse um die vorderen Positionen mitgespielt haben.
Vor der nun beendeten Saison haben sie sich entschlossen, von der 50er-Klasse in die 60er zu wechseln. „Im Nachhinein war das wohl die richtige Entscheidung“, so Stapenhorst. Obwohl sie sich erst mit der neuen Altersklasse anfreunden mussten. Nicht nur, weil dort eine Mannschaft nur noch aus vier und nicht mehr sechs Spielerinnen besteht. Auch, weil sie vorher schon gewusst haben, dass die sportliche Herausforderung nicht unbedingt größer sein wird. In manchen Ligaspielen waren die Dortmunderinnen doch deutlich unterfordert, da hat die Anreise zum Spielort länger gedauert als die Partien an sich.
Ihren sportlichen Ehrgeiz hat das aber nicht gemindert. Im Gegenteil. Vor der Endrunde haben die Dortmunderinnen noch ein paar zusätzliche Trainingseinheiten eingelegt, und ein bisschen Nervosität war vor dem ersten Aufschlag dann doch noch zu erkennen – auch wenn sich das keiner unbedingt anmerken lassen wollte. Da unterscheiden sie sich in nichts von den jüngeren Tennisspielern.
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