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78:93 in Schwelm

SVD gratuliert dem Meister

21.02.2010 | 18:19 Uhr

Die Regionalliga-Basketballer des SVD 49 haben die Überraschung beim Tabellenführer Schwelmer Baskets verpasst.

Die Derner unterlagen dem Top-Team der Liga mit 78:93 (35:49) und gratulierten ihren Gastgebern anschließend zumindest schon einmal zum vorzeitigen Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B.

Brauchbare Vorstellung: Hier eine Szene mit De'Andre Byrd gegen den Schwelmer Niklas.

Die 49ers lieferten allerdings eine durchaus brauchbare Vorstellung ab und boten dem Tabellenführer lange Zeit Paroli. Bis zur 16. Minute war die Partie völlig ausgeglichen (31:31). Doch dann wichen die Derner von ihrem Fahrplan ab und kassierten bis zur Pause einen vorentscheidenden 4:18-Lauf, den SVD-Trainer Peter Radegast nicht mit einer Auszeit stoppen konnte, da schon alle Besprechungsminuten verbraucht waren.

Verletzung von Byrd nicht zu kompensieren

Zu diesem Zeitpunkt spielten die Derner allerdings auch schon ohne ihren US-Spielmacher De'Andre Byrd, der sich den Fuß verdrehte. „Er wollte zwar weiter spielen, humpelte aber stark, so dass ich darin keinen Sinn sah”, berichtete Radegast. Da auch Byrds Landsmann Joseph Henley frühzeitig Foulprobleme hatte, spielten die 49ers zwangsläufig „viel Deutsch”. In der ersten Hälfte nutzte dies Stefan Fürst mit einer guten Leistung und bereits elf seiner insgesamt zwölf Zähler.

In der zweiten Hälfte fielen die Derner zunächst weiter zurück, lagen zwischenzeitlich 35:56 (23.) und mit 41:65 (26., höchster Rückstand) hinten. Eine Umstellung auf Zonenverteidigung ließ den SVD im vierten Viertel dann besser aussehen. Zwei Mal kamen die „Radegast-Riesen” auf elf Punkte heran, ehe kleine Fehler eine weitere Verkürzung verhinderten. Im Scouting waren die 49ers den Schwelmern fast ebenbürtig, lediglich die Kategorie Rebounds verbuchte Schwelm mit 49:31 (inklusive 20 offensive Rebounds) eindeutig für sich. „Die waren uns körperlich schon deutlich überlegen, dazu kam unser Negativlauf vor der Pause und das verletzungsbedingte Ausscheiden von Byrd”, nannte Coach Radegast drei Gründe für die Niederlage.

SVD: Henley (18), Byrd, Bohnenkamp (4), Fürst (12), Bals, Hansmeier, Fuhrmann (3), Keller (2), Schönborn (13), Behrends (14), Isermann (12).

Volker Ohm

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