SVD fordert Schwelm heraus
19.02.2010 | 17:22 Uhr 2010-02-19T17:22:00+0100Die Regionalliga-Basketballer des SVD 49 treten am Samstag als Tabellenvierter zur Top-Partie des Spieltages bei Spitzenreiter Schwelmer Baskets an.
„Das wird ein ganz einfaches Spiel, denn wir haben da überhaupt nichts zu verlieren. Im Prinzip sind die Schwelmer uns überlegen, stehen nicht umsonst ganz oben in der Tabelle und sind das beste Team der Liga”, meint Trainer Peter Radegast. Im Hinspiel boten die 49ers den Baskets einen großen Kampf, spielten in der ersten Hälfte am obersten Limit und führten mit 16 Punkten, ehe Schwelm den Druck erhöhte, der SVD abbaute und noch 83:92 unterlag. „Die haben halt eine erste Fünf, die schon richtig mächtig ist”, weiß Radegast und verweist auf die US-Boys Alexander Starr (19,7 Punkte pro Partie) und David Bunts (19,1), den ehemaligen Bundesliga-Center Kristopher Speier (18,0), frischgewählter Sportler des Jahres in Schwelm, Julius Dücker (10,5) und Max Dohmen (10,0), die im Schnitt allesamt zweistellig punkten.
Ein Nachteil für die Schwelmer liegt allerdings in der aktuellen Belastung. Karneval und am vergangenen Donnerstag mussten die Baskets in Liga und Pokal gegen Verfolger BSV Wulfen ran. Die Derner dagegen konnten eine kleine Verschnaufpause genießen. „Die tat uns auch ganz gut, spielten wir doch zuletzt fast immer zwei Mal in der Woche in der Liga und dann kam noch der Pokal dazu”, sieht Radegast diesbezüglich leichte Vorteile für seine Truppe.
Auf der anderen Seite könnte Schwelm mit einem Erfolg schon vorzeitig die Meisterschaft vor eigenem Publikum feiern, was die Aufgabe für den SVD sicherlich nicht leichter macht. „Allerdings brachen sie in den Vorjahren kurz vor dem Titelgewinn doch noch ein”, wittert Radegast eine Chance, die aber nur dann in ein Erfolgserlebnis umgesetzt werden kann, „wenn wir zwei richtig gute Halbzeiten hinlegen, deren Rhythmus stören, selbst offensiv wenig Fehler machen, gut von außen treffen und kluge Entscheidungen hin bekommen”.
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