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Basketball-Regionalliga

SVD dreht nach der Pause auf und siegt mit 86:72

29.11.2009 | 18:12 Uhr

Der Regionalliga-Spitzenreiter ist keinesfalls unschlagbar, was der SVD 49 zum Abschluss der Hinrunde der gesamten Liga demonstrierte, indem er dem BSV Wulfen mit 86:72 (19:27/17:15/26:16/24:14) die erste Saison-Schlappe zufügte.

Sechs Punkte gegen Wulfen: Center Thorsten Bohnenkamp. Foto: Helmut Otto

 Über drei Minuten und eine Auszeit allerdings benötigten die überraschend wieder mit dem von seiner Ellenbogen-Verletzung genesenen Nils Isermann angetretenen 49ers, um die ersten Punkte auf die Anzeigetafel zu bekommen. Da waren auf dem Spielberichtsbogen aber bereits neun Zähler der Gäste notiert, ein Rückstand, dem die Derner bis zur Pause hinterherlaufen sollten. Doch die 49ers ließen sich nicht abschütteln. Offensiv besaßen nämlich Christian Behrends, Tim Schönborn, Thorsten Bohnenkamp, Stefan Fürst und De´Andre Byrd über das gesamte Spiel immer mal wieder gute Phasen. Marco Keller dagegen glänzte in der Verteidigung. Da der BSV sich kurz vor der Pause offensiv einige Nachlässigkeiten leistete, gingen die Derner lediglich mit sechs Punkten Rückstand in die Kabine.

Spannung in der Brügmann-Halle beim ewigen Duell zwischen dem SVD und Wulfen. Foto: Helmut Otto

„Wir machten in der Verteidigung ein paar kleine Fehler und trafen offensiv schlechte Entscheidung, lagen trotzdem gegen den Tabellenführer nur mit sechs Zählern hinten”, berichtete SVD-Trainer Peter Radegast. Und entsprechend motiviert starteten die Dortmunder in den dritten Durchgang, verwandelten den Halbzeit-Rückstand von 36:42 dank großen defensiven Drucks innerhalb von 90 Sekunden in die erste eigene Führung (43:42). In der Folge liefen die Derner so heiß wie Wulfen zu Spielbeginn und gingen mit einem 62:58 ins vierte Viertel. Als Byrd 100 Sekunden vor der Sirene das 78:70 erzielte, konnte Wulfen nicht mehr kontern. Was folgte war der „Diver” der 49ers für die vollbesetzten Ränge und die Tatsache, dass das ewige Duell mit dem BSV einmal mehr hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte. Vol

SVD: Fuhrmann, Schönborn (12), Byrd (19), Hansmeier, Behrends (13/3), Isermann (7/1), Fürst (7/1), Henley (22), Bohnenkamp (6), Keller.

Volker Ohm

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