SVD bietet dem Spitzenreiter lange Paroli

Manche Niederlagen fühlen sich im Nachhinein gar nicht so an. Das 66:81 (20:21, 21:19, 12:27, 13:14) des Basketball-Zweitregionalligisten SVD 49 Dortmund gegen den SV Haspe ist eine solche. Schließlich stellte des SVD mit Mühe und Not eine Mannschaft.

Dortmund.. Schon allein die Tatsache, dass der SVD dem Spitzenreiter so lange Paroli geboten hat, ist aller Ehren wert. Dass er das zudem nur mit sieben Spielern tat, gleich doppelt.

Belastung fordert ihren Tribut

Eines stellte SVD-Trainer Sebastian Mlynarski nach Spielende sofort fest: "Haspe hat verdient gewonnen, keine Frage." Ebenso wenige Diskussionen gab es aber auch, was die Moral und Kampfkraft seines Teams angeht. "Die Spieler haben alles gegeben"", lobte Mlynarski. Insbesondere in der ersten Hälfte klappte das vorzüglich, mit einer hauchdünnen 41:40-Führung gingen die Derner in die Kabine.

Und zu Beginn des dritten Viertels bauten sie ihren Vorsprung bis auf sieben Punkte aus (49:42). Während die personell zwar ebenfalls angeschlagenen, aber immer nocht elf Spieler angetretenen Hagener durchwechseln konnten, verließ den SVD mehr und mehr die Kraft. Haspe versuchte das Tempo hochzuhalten, die Derner mussten der Belastung Tribut zollen.

Wende im dritten Viertel

"Kevin Bode und Dominik Malinowski haben fast komplett durchgespielt. Sie haben ihre Sache gut gemacht, aber zum Schluss waren sie nur noch müde", so Mlynarski. Gleiches trifft auf Nachwuchsmann Niklas Meesmann zu. Als er Mitte des dritten Viertels eine Pause erhielt, musste der SVD ohne Aufbauspieler auskommen.

Haspe nutzte das zu seinen Gunsten aus, drehte im dritten Abschnitt die Partie und ging mit 64:53 in das letzte Viertel. Die sollte dem Spitzenteam zum Sieg reichen. Auf die Freude über die kampfstarker Leistung nimmt die Tabelle aber keine Rücksicht. Da Paderborn II und Münster II punkteten, schmilzt der Abstand zur Abstiegszone.

SVD: Bode (12/3/4:3), Waniek (2:0), Malinowski (6/2:2), Pomare (10), Böcker (15/3), Meesmann (15/3/2:2), Bredt (8/4:2)