SuS freut sich auf Auftakt / Heimische Duelle

Die Spielpläne der überkreislichen heimischen Hanballteams sind veröffentlicht. Während auf die Handballer des Verbandsligisten SuS Oberaden ein Hammer-Auftaktprogramm wartet, kommt es in der Bezirksliga 5 zu einigen Lüner Lokalduellen. Auf die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV warten gleich zu Beginn harte Brocken.

Lünen.. Die "Cobras" bekommen es direkt zu Beginn mit den absoluten Top-Teams der Verbandsliga zu tun. Zuerst spielt der SuS Oberaden am 5. September beim letztjährigen Vizemeister RSVE Siegen. Anschließend gastiert der HSC Haltern-Sythen am 13. September um 18 Uhr in der Römerbergsporthalle. Weniger Tage später folgt schließlich die Partie beim OSC Dortmund.

"In der Liga kann jeder jeden schlagen", sagt Linkshänder und Führungsspieler Mats-Yannick Roth. Das Auftaktprogramm sei zwar "hammerhart", aber: "Wir können es uns zunutze machen. Wir sind selbst verantwortlich einen guten Start hinzulegen."

Dass Oberaden direkt auf die Top-Teams trifft, stört Roth überhaupt nicht: "Vielleicht kann das sogar ein Vorteil sein. Man weiß nicht, wie gut diese Mannschaften zum Saisonstart schon eingespielt sind." Der SuS Oberaden legte in der letzten Serie einen bärenstarken Saisonstart hin. Durch etliche Verletzungen rutschten die "Cobras" tabellarisch von ganz oben zwischenzeitlich nach unten. Zum Ende hin musste das Team sogar kurze Zeit um den Klassenerhalt bangen.

Das alles ist aber längst vergessen. Der Fokus richtet sich auf die lange Vorbereitung. "Da wir so ein hartes Auftaktprogramm haben, sind wir in der Pflicht, die Vorbereitung voll konzentriert anzugehen. Das wiederum finde ich sehr gut."

SuS II empfängt LSV

In der Handball-Bezirksliga 5 warten in der kommenden Saison heimische Duelle. Der Lüner SV, der VfL Brambauer und Aufsteiger SuS Oberaden II sind in eine Staffel gruppiert worden.

Am 27. September kommt es in der Römerberg-Sporthalle zum ersten Aufeinandertreffen zwischen dem SuS Oberaden II und dem Lüner SV. Auf das Lokalderby zwischen dem VfL Brambauer und dem Lüner SV muss allerdings noch gewartet werden. Erst auf den letzten Hinrundenspieltag, am 19. Dezember, ist diese Partie terminiert worden. Zuerst wird in der Sporthalle Brambauer das Derby ausgetragen.

VfL trifft auf Absteiger

Die heimischen Vereine sind mit den Spielplänen insgesamt sehr zufrieden. Jürgen Weber, Trainer des Lüner SV, glaubt an einen guten Start: "Das Programm ist machbar. Gut ist auch, dass wir zuerst zu Hause gegen Beckum antreten und nicht zuerst in der harzfreien Sporthalle in Beckum." Der LSV empfängt den TVB am 6. September um 18 Uhr in der Rundsporthalle. Eine Woche später treten die Rot-Weißen beim RSV Altenbögge-Bönen an, ehe sieben Tage später das Heimspiel gegen Soest folgt (20. September, 18 Uhr).

Der VfL Brambauer hat zum Saisonstart eine schwierige Aufgabe zu meistern: Brambauer hat es zuerst mit Absteiger HC TuRa Bergkamen II zu tun (6. September, 18 Uhr). Anschließend trägt der VfL sein erstes Heimspiel am 12. September um 19.30 Uhr gegen den TV Brechten II aus. Eine Woche später folgt die Partie beim TV Neheim.

Trainer Nadim Karsifi weiß, dass das Programm hart ist. Allerdings glaubt er auch, dass es lösbar ist: "Es wäre schön, mit 4:2- oder 6:0-Punkten zu starten. Gegen Bergkamen II haben wir eine schöne Herausforderung zu meistern."

Für Aufsteiger SuS Oberaden II sind alle Partien Neuland. "Ich kann zu den Teams nicht viel sagen. Wir schauen von Spiel zu Spiel und lassen uns überraschen", sagt Trainer Björn Grüter. Oberaden II startet mit dem Auswärtsspiel beim TV Wickede am 5. September um 18.45 Uhr. Erstmals vor heimischem Publikum darf der SuS II am 13. September um 16 Uhr gegen Overberge ran. Eine Woche später, am 20. September, findet das Auswärtsspiel beim TuS Jahn Dellwig statt.

Knallhartes Programm zum Auftakt

Die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV haben in der Relegation den Klassenerhalt geschafft. In der neuen Spielzeit haben sich die Frauen vorgenommen, schnellstmöglich den Ligaverbleib perfekt zu machen. Allerdings hat der LSV zum Auftakt harte Brocken vor sich: Am 5. September empfängt Lünen Teutonia Riemke II. Am 13. September müssen die Rot-Weißen zu Borussia Dortmund III. Eine Woche später folgt die Partie beim Hammer SC.

"Hamm ist letztes Jahr Meister geworden und Borussia am Saisonende nicht zu stoppen gewesen. Riemke ist für mich trotz des eher schwachen Abschneidens eines der stärksten Teams", sagt Trainer Marcel Mai. Seine Mannschaft geht mit einem Altersdurchschnitt von 19 Jahren in die Saison. In Jasmin Klostermeier hat das Team eine Torfrau aus der A-Jugend des ASC Dortmund dazu gewinnen können.