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Leichtathletikserie

Südafrika verzaubert die Trainingsgruppe

10.02.2012 | 20:37 Uhr
Südafrika verzaubert die Trainingsgruppe
Die ersten Eindrücke waren überaus positiv: Jana Hartmann (rechts) und ihre Teamkollegin Monika Merl.

Neue Folge unserer Serie „Mit Jana Hartmann unterwegs“: Dortmunds Leichtathleten durften nach einem elfstündigen Flug endlich raus aus der Kälte. Dann begann dfas Abenteuer Südafrika. Die ersten Eindrücke aus Dullstroom sind überaus positiv.

Endlich raus aus dem kalten Deutschland. Nach einem angenehmen elfstündigen Nachtflug sind wir, die Trainingsgruppe der LG Olympia, bei herrlichem Sonnenschein in Johannesburg gelandet.

Die Passkontrolle hat danach noch einmal gefühlte drei Stunden gedauert. Da wir aber auf den anderen Teil der DLV-Mannschaft warten mussten, die von Berlin über Paris geflogen ist, hatten wir keinen Zeitdruck. Und wie es immer so ist, hatten diese auch noch Verspätung. Das hieß für uns erneute drei Stunden auf dem Flughafen herum hängen.

Naja, ich habe vor lauter Langeweile gleich mal mit einem Afrikaner Schach auf seinem iPad gespielt. Nachdem ich verloren hatte, hatte ich dann aber auch dazu keine Lust mehr. Als die Gruppe dann endlich vollständig war, alle ihr Geld getauscht und etwas gegessen hatten, ging es zu den Mietautos bzw. einem kleinen Reisebus. Nach dem da noch ein paar kleine Probleme auftraten, konnte es dann endlich losgehen.

Die Fahrt ging durch eine karge Landschaft, vorbei an einigen nicht so schönen Slums, zahlreichen abgemagerten Kuhherden, ab und zu mal einer Tankstelle oder einem Verkaufstand oder an Südafrikanerm, die einfach nur in der Sonne relaxten. Die Zeit im Bus war lang, aber alle waren gespannt was uns erwartet. Und allein schon das sonnige Wetter zauberte allen ein Lächeln ins Gesicht. Von Müdigkeit war da nichts mehr zu spüren.

Dann waren wir endlich da, am Zielort Dullstroom. Ein kleines Anglerparadies mit ca. 300 Einwohnern, mitten in die Landschaft gebaut. Weit und breit nichts! Dafür das Örtchen um so schöner. Wie in einem Märchen. Jedes Häuschen anders schick und gemütlich. Schon allein die Namen der zahlreichen kleinen Cafés und Restaurants, wie Mayfly (Eintagsfliege) oder Rose Cottage (Rosenhüttchen), sind voll putzig.

Auch unsere Unterkunft, eine kleine Ferienanlage, hat uns von Beginn an verzaubert. Sauberkeit, Pflege und Hygiene sind hier ganz groß geschrieben. Alle Häuser sind fein eingerichtet und in jedem Haus ist etwas anderes Besonderes. Mit der Terrasse direkt am See kann man sich hier schon sehr wohlfühlen. Da der Zeitunterschied zu Deutschland auch nur eine Stunde beträgt, konnten wir uns somit schnell an die neue Umgebung gewöhnen. Wir sind nun angekommen und das Training kann beginnen.

Jana Hartmann

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