Stoschek sorgt sich um Kreft-Verletzung

Nach nur zwei Spielen erwartet Dortmunds Handballteams auf Westfalenebene erneut ein freies Wochenende. Angesetzt sind Nachholspiele, so das Landesliga-Derby zwischen TuS Westfalia Hombruch und dem TV Brechten, sowie die vom OSC Dortmund auszurichtende westfälische Pokalendrunde.

DORTMUND.. Mit der zurückeroberten Verbandsliga-Tabellenführung gehen Trainer Thorsten Stoschek und der OSC in die kleine Punktspielpause. Möglich, dass das bis zum Jahresende bei den noch ausstehenden Spielen gegen HSG Vest Recklinghausen, beim SV Westerholt und gegen TuS Hattingen auch so bleibt.

Beschäftigen will sich der Coach damit nicht: "Die Resultate machen Spieltag für Spieltag die Ausgeglichenheit der Liga deutlich. Bleiben wir von großen personellen Problemen verschont, können wir weiter oben mitspielen." Doch gerade da drückt der Schuh. Kopfzerbrechen bereitet Stoschek weiter die Fersensporn-Verletzung bei Sebastian Kreft. Der Spielmacher kann seit Wochen nicht trainieren, wurde beim 31:25 gegen Westfalia Herne am Freitag geschont, und wird auch nicht bei der Pokalendrunde am Samstag dabei sein, um vielleicht gegen Recklinghausen (28.11.) wieder mitmischen zu können.

Nur vier Rückraum-Tore

Das Pokalturnier beginnt am Samstag um 13 Uhr in Aplerbeck. Konkurrenten des OSC sind der Nord-Verbandsligist Spvg Steinhagen sowie die beiden Oberligisten VfL Eintracht Hagen 2 und HSG Augustdorf/Hövelhof.
Eine miserable Chancenverwertung und nur vier Tore aus der zweiten Reihe besiegelten das 25:29 von Borussia Höchsten im Verbandsliga-Kellerduell beim HSV Plettenberg/Werdohl.

Die Sieben von Trainer Tobias Genau bleibt auf einem Abstiegsplatz kleben. Mit ausschlaggebend für den Coach war das Fehlen des verletzten Phillip Jörres für die "einfachen" Tore aus dem Rückraum. "Wir hätten gewinnen können. Deshalb tut es doppelt weh. Allerdings sind wir weiter in Schlagdistanz zur Konkurrenz. Am Schluss wollen wir drei Rivalen hinter uns lassen."
Geduld ist angesagt, denn als nächstes kreuzt TuS Ferndorf 2, nach fünf Siegen in Serie die Mannschaft der Stunde, in Dortmund auf.

Grenzen für Westfalia

Ohne Erfolgserlebnis beschlossen Dortmunds Landesligisten den Spieltag. In der Staffel drei wurden dem bis dahin noch ungeschlagenen TuS Westfalia Hombruch daheim beim 23:30 vom Titelkandidaten aus Schalke erstmals die Grenzen aufgezeigt. Ganz unerwartet kam die Lehrstunde für Trainer Marc Lauritsch nicht.

Für den TV Brechten schien sich bei der Ahlener Zweitvertretung alles zum Guten zu wenden. Eine Halbzeit spielte der TVB wie aus einem Guss, führte 15:11. Dann ging, wie abgeschnitten und für Trainer Thomas Körber kaum fassbar, nichts mehr. Brechten nähert sich nach dem 22:28 dem Abstiegskampf. Samstag steigt in Renninghausen (19.30 Uhr) das noch ausstehende Derby zwischen der Westfalia und den Blauweißen.

In der Sauerlandgruppe ließ der TuS Wellinghofen den Kontakt zur Spitze durch die 22:28-Heimpleite gegen die HSG Schwerte/Westhofen abreißen. Trainer Henning Becker ärgerte, dass die Niederlage nicht auf die Klasse des Gegners zurückzuführen war, sondern seine Schützlinge nicht ihre Möglichkeiten abriefen.