Steinhofer wechselt vom Schlusslicht zum Spitzenreiter

Bezirksliga-Spitzenreiter TuS Westfalia Wethmar verstärkt sich zur Winterpause mit Michael Steinhofer. Der erfahrene Abwehrspieler wechselt vom Tabellenschlusslicht SuS Oberaden an den Cappenberger See. Zudem arbeitet Wethmar noch an einem internationalen Transfer-Coup.

Wethmar.. In Wethmar soll Steinhofer mehr Erfahrung in eine insgesamt junge Truppe bringen. Ältester Akteur in Reihen der Grün-Weißen war bisher der spielende Co-Trainer Samir Zulfic. Trainer Alexander Lüggert: "Er kommt als Defensivspieler. Besonders in Spielen wie gegen TuS Hannibal wird so ein Mann wichtig. Er kann für Ruhe sorgen. Er ist groß, hat Überblick und bringt Vorteile in Kopfballduellen."


Erst im Sommer war Steinhofer vom A-Ligisten VfB Lünen nach Oberaden gewechselt und war dort in der Hinrunde spielender Co-Trainer unter Coach Bernd Schawohl. Nach dessen Entlassung vor einigen Wochen folgt nun also der Wechsel des 32-jährigen Lüners zur Wethmarer Westfalia.

Die Verpflichtung sei spontan und schnell zustande gekommen, so Lüggert. Wenn es in der Hinrunde beim TuS Probleme gegeben habe, dann in der Defensive. Im Sturm ist der Tabellenführer weiter gut aufgestellt, obwohl Mustafa Mujezinovic und Florian Juka nicht mehr dabei sind. "Da müssen wir also nicht unbedingt nachlegen", weiß Lüggert.


Dennoch könnte ein Chilene in der Rückrunde die Wethmarer Offensive verstärken. In Südamerika hat er Drittliga-Erfahrung gesammelt. Nun versucht er in Deutschland Fuß zu fassen. Lüggert: "Das ist eine Maschine, ein echter Knipser." Trainieren soll er nicht nur in Wethmar, sondern auch beim Dortmunder Oberligisten ASC 09.