Sprinter Tim Friedewald strebt Platz sieben an

Im Recklinghäuser Stadion Hohenhorst steht für Ergstes Sprinter Tim Friedewald die letzte große Veranstaltung der Leichtathletiksaison an. Der 19. der Deutschen U23-Meisterschaften will bei den Westdeutschen Meisterschaften am Sonntag noch einmal nachlegen - und er ist gut drauf.

Schwerte.. Bei der NRW-Gala in Bottrop stellte der 400-Meter-Hürden-Läufer zuletzt eine persönliche Bestzeit auf. 55,53 Sekunden - so schnell war er zuvor noch nie gewesen und das spricht für die Form des Ergsters. Für Trainer Peter Matzerath sind andere Athleten Favoriten: "Nach ganz vorne wird er nicht kommen - bei den Zeiten, die die vorne da laufen. Aber wir würden gerne unseren Platz halten oder noch einen nach vorne rutschen." Platz halten - das würde Rang sieben bedeuten, den Friedewald derzeit im laut Matzerath "adäquaten" Zwölfer-Feld der Meldeliste belegt.

"Es sind Kleinigkeiten, die so einen Wettkampf manchmal ausmachen können", erinnert Matzerath an die Runde in Wetzlar bei der U23-DM, als Friedewald nicht gut anging und sich Ende der zweiten Kurve eine schwächere Phase erlaubte - und prompt eine Sekunde langsamer war. "Aber", betont der Trainer, "Tim fühlt sich gut, hat gute Beine und gut gearbeitet." Friedewald wird am Sonntag keineswegs zu unterschätzen sein. Und danach? "Dann darf er in den Urlaub", antwortet Matzerath.