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Spitzenreiter als Prüfstein

31.10.2012 | 16:55 Uhr
Spitzenreiter als Prüfstein

2. Regionalliga:
Am fünften Spieltag wird sich zeigen, was für den SVD 49 in dieser Saison möglich ist, denn am Samstag gastiert mit der DJK Adler Bottrop nicht nur der Spitzenreiter der 2. Basketball-Regionalliga, sondern auch das einzige noch unbezwungene Team bei den 49ers in der Brügmann-Halle (20 Uhr).

„Die sind eine sehr unangenehme Mannschaft, die schon seit ein paar Jahren so zusammenspielt, sehr lang und erfahren ist sowie eine aggressive Verteidigung spielt und stark im Rebound agiert“, zählt SVD-Trainer Sebastian Mlynarski die Stärken des Spitzenteams auf. Und an die kann er sich gut erinnern, bereitete Bottrop den Dernern doch auch schon in der Vorsaison erhebliche Probleme, ging die Partie gegen Bottrop doch deutlich verloren. Die stärksten Kräfte bei der DJK heißen Scharfschütze Sebastian Kuhlmann sowie auf der Centerposition Matthias Blanke und Christian Fockenberg. Doch gerade gegen die Adler-Center droht aufgrund einer Zerrung mit Patrick Breuker ein langer Derner auszufallen, würden dann unter den Körben nur noch Lucas Lages und Tim Kroll zur Verfügung stehen.
„Wir müssen deren körperliche Spielweise annehmen und insbesondere die Abpraller holen, ansonsten besitzen wir keine Chance“, weiß Coach Mlynarski, dass seine Truppe für ein viertes Erfolgserlebnis schon über die gesamte Distanz hoch konzentriert zur Sache gehen muss. Möglicherweise kommt Jonas Kehse zu seinem ersten Einsatz in der 2. Regionalliga nach seiner langen Verletzungspause.

Oberliga:
CVJM Berghofen - TuS Breckerfeld (Sa., 16 Uhr, Gartenstadt). -
Die Berghofer können befreit aufspielen. Nach dem ersten Saisonerfolg zuletzt im Derby steht nämlich eine der Begegnungen auf dem Spielplan, in die der CVJM als deutlicher Außenseiter geht, gastiert doch mit dem TuS Breckerfeld der unbezwungene Spitzenreiter. Der Zweit-Regionalliga-Absteiger steht als einziges Team der Liga noch mit weißer Weste da.
TVE Barop - TG Witten (Sa., 16 Uhr, Renninghausen). - Die Baroper erwarten mit der TG Witten zwar einen Aufsteiger, doch der steht mit lediglich einer Niederlage punktgleich auf dem zweiten Tabellenplatz. „Für mich sind die Wittener ungefähr die dritt- oder viertstärkste Mannschaft in der Liga und wir damit klarer Außenseiter“, meint TVE-Trainer Dariusz Domanski, der selbst ein Aufstiegsteam betreut und noch sieglos im Tabellenkeller steht.
BG Do-West - VfL AstroStars Bochum (Sa., 20 Uhr, Kirchlinde). - Die BG West empfängt den Tabellenzweiten. „Wir wollen gewinnen, alleine schon, um den Kontakt nach oben nicht zu verlieren“, meint BG-Trainer Rolf Tymm dennoch. „Es müssen deutlich über 60 Punkte her, sonst wird es richtig schwierig“, sagt Co-Trainer Jürgen Heckers.
SVD 49 II - SSV Hamm (Sa., 17.30 Uhr, Brügmann). - „Das wird sicher nicht einfach für uns, doch stellen wir uns als Aufsteiger auch dieser Herausforderung und wollen die Begegnung so lange wie irgend möglich offen gestalten“, meint SVD-Trainer Jörg Barth Neto. Der SVD ist komplett.

Frauen-Regionalliga:
TSV 1860 Hagen - TV Hörde (Sa., 16 Uhr). -
Uta Cymbrowski ist gespannt. Zuletzt bei der Heimniederlage gegen Dorsten fielen der Trainerin gleich fünf Stammkräfte aus: „Ich kann nur abwarten, wer sich bis Samstag wieder regenerieren kann.“ Definitiv nicht mit von der Partie wird lediglich Neuzugang Katharina Rademacher sein. Immerhin nutzte Karolin Kowalski die Personalmisere und zeigte, was sie alles drauf hat.

Frauen-Oberliga:
UBC Münster - ASC (Sa., 20 Uhr). -
Die ASC-Frauen tankten zuletzt reichlich Selbstvertrauen. Der Tabellensiebte aus Münster überraschte allerdings mit einem Sieg gegen Bochum. Bei den 09erinnen wird die zuletzt fehlende Spielmacherin Nadine Arens wieder zum Kader gehören, dafür steht Lena Schütte nicht zur Verfügung.

Frauen-Landesliga:
VfL AstroStars Bochum - TV Hörde II (So., 14 Uhr). -
Die Zweitvertretung des TV Hörde wartet weiter auf den ersten Saisonerfolg, doch das gilt auch für die Reserve des VfL AstroStars Bochum.






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