„Spielausfälle müssen kein Nachteil sein“
06.02.2012 | 16:32 Uhr 2012-02-06T16:32:00+0100
Zwei Tage ruhte beim BVB 2 komplett der Trainingsbetrieb. Nach der frühzeitigen Absage der Partien gegen Lotte und Wuppertal spendierte David Wagner den Jungs zwei freie Tage - in weiser Voraussicht, denn die Burschen werden, wenn es endlich wieder richtig los geht, mächtig gefordert.
Seit Montag ist der Fokus auf das Top-Duell beim Tabellendritten Eintracht Trier gerichtet. Ob allerdings an der Mosel gespielt werden kann, bleibt angesichts der weiterhin herrschenden Tiefkühl-Temperaturen, die am Wochenende zur Absage von sieben der neun Begegnungen in der Regionalliga West gesorgt hatten, abzuwarten.
„Vor Donnerstag wird keine Entscheidung fallen“, glaubt Wagner, „bis dahin werden wir uns so vorbereiten, als würde die Partie wie angesetzt stattfinden.“ Spätestens vor der für Freitagnachmittag terminierten Abreise werde aber Klarheit herrschen.
Derzeit befinden sich die Borussen mit drei Spielen im Hintertreffen - setzt erst einmal Tauwetter ein, droht neues Ungemach in Form etlicher Englischer Wochen. David Wagner hat davor allerdings keine Angst: „Wir können diese Dinge zwar nicht beeinflussen. Aber wir können uns im physischen Bereich die Grundlagen erarbeiten, damit wir solche Extrembelastungen gut verkraften.“ Die Spielausfälle müssten für die Borussen kein Nachteil sein, „denn die Ausdauerwerte der Jungs sind ausgezeichnet. Und deshalb bin ich ganz optimistisch“.
Die Spielpause nutzten Terrence Boyd (Schleimbeutelentzündung im Knie) und Konstantin Fring (Mandelentzündung) dazu, sich auszukurieren: beide sind ins Training zurückgekehrt. Nach den Transfers von Marc Hornschuh und Damien Le Tallec bleibt die Personallage jedoch angespannt, denn mit Florian Hübner, Tim Treude, Konstantin Möllering und Rekonvaleszent Marc Klopp ist weiterhin noch nicht zu rechnen.
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