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Sorgen um Terrence Boyd nach dem 1:3 gegen Verl

12.02.2012 | 11:22 Uhr
Sorgen um Terrence Boyd nach dem 1:3 gegen Verl
Marvin Bakalorz überzeugte gegen Verl zusammen mit Mario Vrancic und Ensar Baykan vor allem in der starken ersten Halbzeit.

Trotz der dritten Spielabsage in Folge gab es am Wochenende Regionalliga-Fußball mit Dortmunder Beteiligung - wenn auch ohne Meisterschaftscharakter: kurzfristig hatte der BVB 2 den Liga-Konkurrenten SC Verl zu einem freundschaftlichen Vergleich zu Gast - und die Partie auf dem Kunstrasenplatz des Trainingszentrums mit 1:3 (1:0) verloren.

Ein Resultat, das es allerdings zu relativieren gilt. Nach einer starken ersten Halbzeit und einer verdienten Führung durch den Distanzschuss von Jonas Hofmann kurz vor der Pause hatte David Wagner siebenmal gewechselt, „was unserem Spiel überhaupt nicht gut getan hat“, wie der Trainer später feststellen musste.

Zudem brach beim ebenfalls mit Wiederbeginn gekommenen Terrence Boyd abermals die alte Knieverletzung auf, worauf der Torjäger früh wieder raus musste und die Gastgeber in der letzten halben Stunde einen Mann weniger auf dem Feld hatten.

Mit Hübner ist bald wieder zu rechnen

Die Ostwestfalen, die kurz vor Boyds Pech zum Ausgleich gekommen waren, nutzten die nummerische Überlegenheit am Ende zu zwei weiteren Treffern. Eine Untersuchung zu Wochenbeginn soll Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen. Der Ausfall eines weiteren Leistungsträgers träfe die Borussen hart, denn mit Florian Hübner, der nach dem Anriss des Syndesmosebandes gute Fortschritte macht und nach Wagners Prognose in ca. 14 Tagen wieder zur Verfügung stehen könnte, sowie Kiyan Soltanpour, Konstantin Möllering, Tim Treude und Rekonvaleszent Marc Klopp fallen fünf weitere Akteure auch für die kommenden Wochen aus.

Dennoch war Wagner froh darüber, diese Partie bestritten zu haben. Im ersten Durchgang, als bis auf zwei Positionen die siegreiche Formation von Leverkusen auf dem Platz stand, trat der BVB sehr dominant auf, ließ in der Defensive wenig zu, kombinierte sehenswert nach vorn und erarbeitete sich gute Torchancen. Auffällig vor allem die starken „Sechser“ Mario Vrancic und Marvin Bakalorz, aber auch Ensar Baykan, der über die vollen 90 Minuten einen sehr agilen Eindruck hinterließ. Doch Wagner machte kein Hehl daraus, dass er von der zweiten Halbzeit enttäuscht war: „Da hatte ich mir trotz der Wechsel doch einiges mehr versprochen.“

Am Dienstag beginnt die Vorbereitung auf das für Samstag angesetzte Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück - es wäre der Auftakt der ersten Englischen Woche. Ob diese Partie wie geplant ausgetragen werden kann, steht angesichts ungünstiger Wetterprognosen jedoch in den Sternen.

Die Aufstellung gegen den SC Verl: Alomerovic (46. Focher), Fring (46. Schnier), Cenik (46. Gasecki), Paurevic (46. Terzic), Halstenberg (46. Unzola) - Vrancic, Bakalorz - Hofmann (46. Silaj), Benatelli, Baykan - Ducksch (46. Boyd).

Aufstellung gegen den SC Verl:

Udo Stark

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