SGW Rote Erde/SV Brambauer hat kein Geld für die 1. Liga

Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga ist eine Rückkehr in die Eliteklasse für die Wasserballer der SGW Rote Erde/SV Brambauer vorerst kein Thema mehr.

Lünen.. "Wenn wir nicht einen sehr guten Sponsor dazu bekommen, wird es für uns nichts mehr mit der 1. Liga", blickt Vorsitzender Norbert Siemund (Foto) auf den kommenden Mittwoch (28. 5.). Dann wird der Vorstand sich wohl für einen Verbleib in der 2. Bundesliga entscheiden.

Die SGW, diese will auf jeden Fall als Gemeinschaft aus Hamm und Brambauer weitermachen, musste in den nur einem Jahr in der höchsten deutschen Spielklasse feststellen, dass der bescheidene Etat nicht ausreicht.
Siemund: "Das ewige Auf- und Absteigen bringt nichts. Das ist nur viel Aufwand. Es kostet nur Geld, wobei wir uns in der letzten Saison nicht übernommen haben."

"Quantensprung"

Für den Vorsitzenden und alten Trainerfuchs ist der Sprung in die 1. Liga ein "Quantensprung". "Von der Ober- bis in die 2 -Liga aufzusteigen, das ist dagegen leicht", spricht er aus Erfahrung und freut sich schon auf die Lokalduelle mit dem SV Lünen, der vor dem Sprung in die 2. Liga steht.

"Nur schade, dass die Stadt Lünen für zwei Mannschaften in der 2. Liga kein richtiges Hallenbad hat. Im neuen mit dem Lippe Bad kann sich in dem kleinen Becken keine Mannschaft richtig entwickeln. Muss sie aus einem kleinen in ein großes Becken, bricht sie doch zusammen."

SVL vor dem Aufstieg

Damit die SGW nicht zusammenbricht, will diese ihre schon gute Jugendarbeit verbessern. Der Vorsitzende: "Wir wollen in ein, zwei Jahren mit unserer B-Jugend in der U17-Bundesliga spielen."
Zuerst soll jedoch versucht werden, alle Spieler der bisherigen ersten Mannschaft zu halten und ein neuer Trainer, vielleicht aus den eigenen Reihen, gefunden werden.

Zum Lippe Bad hat der SV Lünen, der vielleicht schon Sonntag (25. 5., 18.45 Uhr) dort mit dem Heimsieg gegen Coesfeld den vorletzten Schritt in Richtung 2.-Liga-Aufstieg machen kann, eine andere Sicht.
Pressesprecher Martin Schröder: " Wir haben dort einen klaren Heimvorteil, sind die Macht im Lippe Bad. Es ist zwar, auch von der Größe, nicht unser Wunschbad geworden. Aber es hat Vorteile, ist für uns das beste Bad, was wir je in Lünen hatten."

In der Hoffnung auf den bald anstehenden Aufstieg will der SVL Sonntag Stadtwerkechef Dr. Achim Grunenberg als Hausherrn des Lippe Bades sowie Vertreter der Parteien einladen, damit sich diese zusammen mit möglichst vielen Fans von der Stärke des Teams um Trainer Jens Blomenkemper überzeugen können.

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