SGW Rote Erde/Brambauer ist zurück in Liga zwei

Ein einziges Tor hat über die Meisterschaft in der Wasserball-Oberliga entschieden. Das bessere Ende hatte nach dem 11:9 gegen Oberhausen am Montagabend die SGW Rote Erde/Brambauer auf ihrer Seite. Sie kehrt nach nur einem Jahr zurück in die zweite Liga. So kommt es wieder zum Derby mit SV Lünen.

Brambauer.. Wasserball, Oberliga
SGW Rote Erde/Brambauer - WSG Oberhausen 11:9
(3:2, 1:3, 5:2, 2:2)

Mehr Spannung geht nicht! Einen Treffer und zwei Punkte lag der SV Duisburg 98 II vor dem letzten Spiel vor der SGW. Rote Erde/Brambauer gewann das Heimspiel und zugleich die letzte Partie der Saison gegen den Vorletzten WSG Oberhausen mit 11:9 (3:2, 1:3, 5:2, 2:2) und ließ damit die Duisburger aufgrund einer um einen einzigen Treffer besseren Bilanz hinter sich.

"Ich bin einfach nur froh, dass das Spiel vorbei ist und wir gewonnen haben", sagte Trainer Björn Blank nach dem Herzschlagfinale, das ihm "ordentlich Bluthochdruck" beschert hatte.

Lange Zeit sah es regelrecht düster aus um den Aufstieg. Nervös und unkonzentriert präsentierten sich die SGW-Wasserballer vor dem gegnerischen Tor. "Der Druck war natürlich groß. Dem einen oder anderen hat die notwendige Lockerheit gefehlt. Die meisten haben so eine Situation ja auch noch nie mitgemacht", sagte Blank. Die Folge: Zwischenzeitlich lagen die Hausherren mit 5:7 hinten. Zwei Punkte und vier Treffer entfernt vom Aufstieg.

Hinzu kam, dass auch die Pressdeckung, mit der das Team in die Partie gegangen war, nicht funktionierte. "Wir wollten den Gegner weit von unserem Tor weghalten, aber die Oberhausener hatten zwei, drei sehr kräftige Leute", sagte Blank, der in der Halbzeit die Taktik umstellte. Die Zonenverteidigung, die seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel spielte, funktionierte besser.

Rote Erde/Brambauer gewann Oberwasser und drehte die Partie. "Trotz der Fehler, die wir gemacht haben: Die Einstellung hat zu jedem Zeitpunkt gestimmt. Die Jungs haben im entscheidenden Moment fantastische Moral gezeigt und sich den Aufstieg verdient", lobte der Trainer.

Packende Endphase

Nachdem die SGW auf 11:8 davon gezogen war, wurde es allerdings noch einmal spannend, als die Oberhausener auf 9:11 verkürzten. Nur ein weiterer Treffer des Gegners, und die Aufstiegsträume hätten sich trotz des Sieges erledigt. "Hauptsache gewonnen", zog Blank einen Strich unter die Saison, in der seine Truppe über weite Strecken Konstanz gezeigt hatte.

TEAM UND TORE
SGW:
Kosmalla - Theismann, F. Funk, Kersting 1, H. Kohle, Grobelny, Berg 3, K. Funk, Wessel, Schröder 4, Vuksanovic 3, S. Kohle, Bartels