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Zwischenrunde Nord

SGL feiert Gold-Torschütze Pauritsch

08.01.2012 | 20:23 Uhr
SGL feiert Gold-Torschütze Pauritsch
Riesenjubel bei der SG Lütgendortmund, die sich erst zum dritten Mal für die Finalrunde qualifizierte.

In der Halle Nord lief nicht alles so, wie es viele Experten vorausgesagt hatten. Westfalenligist TuS Eving und die Bezirksligisten FV Scharnhorst und SG Lütgendortmund lösten zwar das Ticket für die Westfalenhalle. Nicht unbedingt zu erwarten war das Ausscheiden von Phönix Eving.

Dabei hatte es nach dem ersten Zwischenrundentag noch gut ausgesehen für die Grävingholzer, die die Gruppe 2 nach zwei Siegen anführten. Doch drei Niederlagen am zweiten Tag bedeuteten das „Aus“, obwohl sich das Team wesentlich stärker präsentierte als am Freitag. Vor allem im Überkreuzvergleich mit dem TuS Eving bot die Mannschaft ihre bis dahin beste Hallenleistung.

Zwar lagen die Grün-Roten nach TuS-Toren von Emre Konya und Florian Gondrum mit 0:2 zurück, doch mit dem Anschlusstreffer von Younness Ghalem (13.) geriet der Favorit mächtig ins Wanken. Jetzt war richtig Feuer im Spiel und es gab reichlich Ausgleichschancen. Die größte vergab Armin Ljakic, der aus kurzer Distanz freistehend die Latte traf (20.) und damit die mögliche Verlängerung vergab. Damit hatte sich der TuS Eving ungeschlagen für die Finalrunde qualifiziert, denn auch zuvor im letzten Gruppenspiel gab es einen klaren 4:1-Erfolg gegen den SC Dortmund.

Der zweite Überkreuzvergleich wurde ebenfalls erst richtig spannend, als der SG Lütgendortmund das Anschlusstor glückte. Zuvor hatte FV Scharnhorst das Spiel weitgehend im Griff und führte zur Pause bereits mit 3:0. Den dritten Treffer hatten die Scharnhorster nach einer Zeitstrafe für Patrick Kramer sogar in Unterzahl erzielt. Die bisher so erfolgreiche Taktik von Thorsten Nilkowski, der mit Tobias Fröhling einen Feldspieler ins Tor gestellt hatte, ging diesmal nicht auf.

Der Treffer zum 1:3 war aber zunächst Auslöser eines jetzt hochdramatischen Spiels, das durch das 2:3 von Mario Brenk noch spannender wurde. Erst in der Schlussminute, als die SG mit Macht auf den Ausgleich drängte, machte Christian Korolczuk mit einem Heber über Fröling hinweg den Sieg perfekt. Es war nach dem 2:1-Erfolg im Gruppenspiel gegen SuS Derne der zweite FV-Sieg an diesem Tag.

Im Entscheidungsspiel zwischen Phönix und SG Lütgendortmund kam es zum Abschluss zu einer Neuauflage des Gruppenspiels vom Nachmittag. Das hatte Lütgendortmund mit 3:2 gewonnen und sich damit den Gruppensieg gesichert.

Ljakic vergibt

Diesmal ging es wesentlich enger zu. Zunächst konnte sich keiner der Kontrahenten nennenswerte Vorteile erarbeiten und auch Tormöglichkeiten gab es kaum. Lediglich Armin Ljakic vergab freistehend (9.). Sven Pauritsch sorgte mit der SG-Führung für einen Hallo-Wach-Effekt (13.). Phönix machte Druck, erwies sich aber als Meister im Auslassen bester Torchancen. Am Ende jubelte Lütgendortmund und feierte seinen „Gold-Schützen“ Sven Pauritsch.

Die drei A-Ligisten verkauften sich allesamt teuer, enttäuschten nicht, konnten sich letztlich aber nicht gegen die höherklassige Konkurrenz durchsetzen.

Jürgen Klippert



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