SG Lütgendortmund vor dem Saisonstart guter Dinge
11.08.2009 | 17:44 Uhr 2009-08-11T17:44:00+0200Mit einem Heimspiel gegen den 1. FFC Recklinghausen starten die Fußballfrauen der SG Lütgendortmund am Sonntag (15.00 Uhr) in die Regionalliga-Saison.
Nach dem Abstieg aus der 2. Liga standen die Lütgendortmunderinnen vor einem kompletten Neuaufbau. Eine Vielzahl neuer Spielerinnen musste integriert werden. Auch sollte ein Umdenken in der Abteilung hin zum Aufbau eigener Talente erfolgen. Das scheint nun abgeschlossen, und mit Marco Geers als Trainer für die Frauen und Peter Brückel für den direkten Unterbau, die beide im Kollektiv arbeiten, scheinen die richtigen Leute an der Spitze zu stehen.
In der Vorbereitungszeit floss bei den Frauen so manche Schweißperle, immerhin standen sechs Trainingseinheiten pro Woche auf dem Plan. Zudem wurden noch einige Testspiele absolviert. So gab es beim Landesligisten SpVg. Lippstadt eine 2:4-Niederlage, allerdings war man hier nur mit der halben ersten Mannschaft und dazu noch nach sechs Laufeinheiten in Folge angereist. Der zweite Teil der Mannschaft machte es einen Tag später mit dem 1:1 bei Arminia Bielefeld etwas besser. Danach gab es im Pokal gab es einen 30:0-Kantersieg gegen Phönix Eving. Den Abschluss der Vorbereitungszeit bildete ein Turnier bei Eintracht Coesfeld, wo man sich neben Teams wie Werder Bremen, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach u. a. auch mit dem 1. FFC Recklinghausen auseinanderzusetzen hatte. Nach Siegen über Arminia Ibbenbüren (1:0, Tor Kelly Lorent) und den SC Bad Neuenahr 2 (2:0, Tore Fatma Kara und Jenny Wilczek) sowie einer 0:1-Niederlage gegen Gladbach zog die SGL als Gruppensieger in die Hauptrunde ein. Dort trennte man sich von Ligakonkurrent Recklinghausen ebenso torlos wie vom GSV Moers.
Das reichte zum Spiel um Platz drei, das gegen die Reserve von Bad Neuenahr mit 3:0 gewonnen wurde (Tore: Andrea Wester, Heike Cyganowski und Bea Polrolnizak).
Das Fazit des Trainers nach dem Turnier: „Wir haben in Coesfeld eine ordentliche Leistung gezeigt. Es läuft zwar noch nicht alles rund, doch ich bin mit der Vorstellung des Teams recht zufrieden”, so Marco Geers, der auch sagt: „Unsere Neuzugänge Natalie Böhm, Angelina Becker, Jasmin Kamenz und Jana Lena Kucharske haben sich gut integriert. Wir sind ruhig und selbstbewusst. Zudem wissen wir, dass wir in der Lage sind, nach hinten heraus noch Gas zu geben. Aber das Team muss sich auch noch finden."
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