SG Dortmund holt in Berlin drei Mal Edelmetall

Der vierte und letzte Wettkampftag der 127. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen sollte noch einmal ein Highlight für die Schwimmer der SG Dortmund werden. Fünf A-Finalteilnahmen, ein B-Finalist und die Lagenstaffeln sorgten in Berlin für gute Stimmung.

Dortmund.. Kerstin Lange steigerte sich im Finale über 50 m Freistil um 2/10 gegenüber dem Vorlauf und belegte Rang sieben in 0:26,20 Minuten. Matthias Lindenbauer schlug über 200 Freistil in 1:50,62 als Neunter an. Äußerst aufgeregt ging Jacqueline Daszkiewicz ins A-Finale über 200 Brust. Ein beherztes Rennen brachte ihr Platz acht (2:35,41).

Starke Leistung des Neu-Dortmunders

Leider reichte die Bestzeit von Max Mral über 50 m Kraul (0:22,98) nicht für eine Einzelmedaille, nur 2/100 fehlten. Aber trotzdem eine starke Leistung des Neu-Dortmunders. Zum Ende des A-Finalabschnitts ging Alina Weber über die 200 m Freistil ins Wasser und wurde Achte (2:01,77).

Tags zuvor hatten sich Alina Weber, Mral, Lindenbauer und Julia Leidgebel über 100 Freistil und 200 Lagen für das A-Finale qualifiziert. Das beste Einzelergebnis der SG schwamm Lindenbauer über 100 m Freistil heraus. Der USA-Student belegte in einem spannenden Rennen den undankbaren vierten Platz (0:49,89). Nur 2/100 Sekunden fehlten zu Platz drei. Lindenbauer ist übrigens erster Dortmunder 100-m-Freistilschwimmer unter 50 Sekunden. Im gleichen Finale stand auch Mral, der nach Vorlauf-Bestzeit (0:50,18) einen guten achten Platz in 0:50,28 belegte.

Leidgebel mit Bestzeit im Vorlauf

Für das A-Finale über 100 m Freistil der Frauen hatte sich auch Alina Weber qualifiziert. Als Vorlaufsiebte konnte sie im Finale ihre Zeit nicht mehr verbessern und wurde Neunte (0:56,38). Julia Leidgebel schwamm im Vorlauf Bestzeit in 2:18,50 über 200 m Lagen. Im A-Finale steigerte sie ihre Bestzeit noch und belegte in 2:17,86 Platz neun. Knapp 30 Minuten später schwamm sie im B-Finale über 100 m Brust in 1:11,83 auf den 12. Platz.

Eine weitere B-Finalteilnahme erschwamm sich Kerstin Lange über 100 m Freistil (17. in 0:58,02). Über 1500 m Freistil freute sich Denise Gruhn über Rang acht, in 17:07,57 blieb sie nur knapp über ihrer Bestzeit.

Bovensmann mit neuer Bestzeit

Gleich vier EYOF-Final-Qualifizierungen erreichten Mika Max Bovensmann und Luca Kuehn. Mika Max war über 200 m Rücken und 100 m Freistil am Start. Im Freistil schwamm er neue Bestzeit in 0:54,94 und damit auf Rang fünf, über die Rückenlage wurde er Zehnter (2:17,10). Luca Kuehn zeigte seine Vielseitigkeit über 200 Meter Lagen und 200 Schmetterling. Am Vormittag hatte Luca noch neue Lagen- (2:14,85) und Schmetterlings-Bestzeit (2:11,61) aufgestellt, steigern konnte er sich nicht mehr (7. Schmetterling, 11. Lagen).

Die Trainer freuten sich über weitere Bestzeiten: Ann-Britt Lehmann über 100 Freistil (1:00,10), Viktor Koscharnyj über 100 Freistil (0:52,58), Linda Bohnenkamp über 1500 m Freistil (18:12,69).

Das Resümee aus Dortmunder Sicht: 1 x Gold in der 4 x 100 m Freistil Mixedstaffel und Deutscher Rekord; 1x Silber in der 4 x 100 m Freistilstaffel der Herren; 1 x Bronze in der 4 x 100 m Freistilstaffel der Damen; 2 x Platz 4 durch Matthias Lindenbauer und Max Mral; 11 A-Final Teilnahmen; 6 B-Final Teilnahmen. 6 EYOF Finalteilnahmen (u.a. Luca Kuehn Dritter über 50 m Schmetterling)