Schwerter Teams treten beim RWE-Wintercup an

180 Teams, insgesamt 30 000 Euro Preisgeld der RWE-Wintercup, in dessen Geschehen am Wochenende vier heimische Vereine eingreifen, ist ein Hallenfußballturnier im XXL-Format. Wer sich nach der Vorrunde für den "Regional-Cup" mit 80 Teilnehmern qualifiziert, hat die Chance auf die Siegprämie in Höhe von 3000 Euro.

Schwerte.. Zunächst steht die Vorrunde über neun Minuten pro Spiel auf dem Plan, deren Spiele quer verstreut im ganzen Sauerland stattfinden. In Brilon treten die Holzpfosten und der FC Schwerte am Samstag gemeinsam in der Gruppe 6 an. "Pfosten"-Co-Trainer Stephan Kleine ist dabei verhalten optimistisch: "In den vergangenen Jahren waren wir recht erfolgreich, diesmal sind wir durch das Futsalspiel am Samstagabend aber stark ersatzgeschwächt. Das Potenzial, in der Gruppe weiterzukommen, haben wir jedoch auch so."

Marvin Horn, Spielertrainer des FC, möchte an den "Spaß der Stadtmeisterschaften" anknüpfen: "Wir wollen alles raushauen und dann sehen, ob es für ein Weiterkommen reicht. Es werden die Spieler zum Einsatz kommen, für die es bei den Stadtmeisterschaften nicht gereicht hat."

Eintracht Ergste hofft auf den Fußballgott

Stichwort Stadtmeisterschaften: deren Sieger SG Eintracht Ergste reist am Sonntag zu den Spielen der Vorrundengruppe 11 nach Lüdenscheid. Trainer Detlev Brockhaus hatte am Donnerstag noch Personalsorgen und erst fünf Zusagen vorliegen. "Da muss der Fußballgott noch mithelfen, selbst spielen werde ich jedenfalls nicht. Wir wollen auf jeden Fall den Rückenwind der Stadtmeisterschaft mitnehmen."

Ebenfalls am Sonntag tritt der TuS Holzen-Sommerberg in der Gruppe 16 an. Auch die Holzener machen sich auf nach Brilon. Trainer Ingo Meyer freut sich auf das überdimensionale Turnier: "Das hat im vergangenen Jahr richtig Spaß gemacht. Wir sind Gruppenerster in der Vorrunde geworden und in der Zwischenrunde dann nur knapp gescheitert. Außerdem lässt sich die Mannschaftskasse dort ganz gut aufwerten."

Insgesamt umfasst das Teilnehmerfeld alles von der D-Liga bis zur Oberliga. So treffen zum Beispiel Oberliga-Tabellenführer RW Ahlen und ein B-Ligist namens Yunus Emre Hammer SV aufeinander. Beim RWE Wintercup wird nach den neuen Regeln (Grätschverbot, Vier-Sekunden-Regel) gespielt. Als Spielgerät dient aber ein herkömmlicher Fußball. Auch die Tore werden nicht vom Futsal übernommen: Es wird auf Hallenfußballtore gespielt.