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Schwacher OSC noch stark genug

01.02.2009 | 22:07 Uhr

Mit einem 23:21 (11:12)- Erfolg über die HSG Lüdenscheid hat Verbandsligist OSC-Dortmund am Samstag seine sieglose Phase beendet. Großen Handball bekamen die handverlesenen Zuschauer in der Halle Hacheney aber nicht zu sehen.

Jürgen Lepine war mit fünf Treffern zwar bester OSC-Schütze, von seiner Bestform ist der OSC-Rechtsaußen aber noch weit entfernt. (Foto: Hans-Wilhelm Lindemann)

Da wollte auch Trainer Uli Teis nicht widersprechen: "Schön anzusehen war das nicht, aber wir haben zwei Punkte, alles andere ist egal."

Nach zwei Rückrunden-Spieltagen scheint die Luft an der Spitze der Liga bereits raus zu sein. Tabellenführer Teutonia Riemke setzte sich knapp mit 31:30 bei der HSG Schwerte-Westhofen durch und hat seinen Vorsprung damit bereits auf sieben Zähler ausgebaut.

Auch die HSG Lüdenscheid, die sich in den vergangenen Wochen mit drei Siegen bis auf Platz drei vorgearbeitet hatte, blieb am Samstag weit von gehobenen Ansprüchen entfernt. In erster Linie wohl deswegen, weil ihnen ohne den verhinderten Davor Fath entscheidende Durchschlagkraft im Angriff fehlte. Fath war in den letzten Partien gemeinsam mit Thomas Dralus für den Aufwärtstrend der Lüdenscheider verantwortlich gewesen, mit Dralus allein reichte es auch gegen einen alles andere als starken OSC nicht.

Bis zur Pause hatten die Gäste noch überwiegend knapp vorne gelegen, aber im zweiten Durchgang war den OSCern dann offenbar klar, dass die entsprechende Aufmerksamkeit für Dralus mehr als die halbe Miete war.

Nach der Pause war die Mannschaft des OSC klar der Herr im Ring, obwohl die Angriffsleistung weiter denkbar bieder blieb. Die beiden Außen Jürgen Lepine und Alex Nickolay sind noch immer weit von der Klasse entfernt, die den OSC zu Saisonbeginn so stark gemacht hatte. Auch die Halbpositionen, trotz der Ausfälle von Sebastian Fröhling und Nils Ast noch immer doppelt besetzt, blieben blass. Bezeichnend, dass der junge Kai Bekston große Spielanteile hatte, und dabei spielerisch und auch in der Abwehrarbeit gefallen konnte. (vos) OSC: Pleic, Lueg (ab 48.); Edeling (5/5), Massat (4/1), Lepine (5), Fuchs (4), Aßhoff, Bekston (2), Austermann, Strauß (2), Nickolay (1).

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