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Schott glaubt an den Aufwärtstrend

12.09.2011 | 18:18 Uhr
Schott glaubt an den Aufwärtstrend

Es war das Wochenende der Unentschieden. Die Bewertungen fallen unterschiedlich aus, am besten mit einem Punkt kann sicherlich Westfalia Wickede nach dem toll erkämpften 3:3 in Wanne leben. Auch der spielfreie FC Brünninghausen kann zufrieden sein: nicht gespielt und dennoch keinen Boden verloren.


Westfalia Wickede
Auch aus der Sicht von Beobachtern lieferte Wickede das meistbeachtete Resultat des Tages, denn Trainer Marko Schott hatte unter der Woche nicht weniger als die Vertrauensfrage gestellt. Seine Mannschaft ließ ihn nicht im Stich, besonders Benedict Zwahr ließ in Wanne-Eickel den Knoten platzen und war mit seinen zwei Treffern maßgeblich am zählbaren Erfolg beteiligt. „Die Gespräche am Wochenende vor dem Spiel mit allen Vereinsverantwortlichen hatten mir schon ein sehr gutes Gefühl gegeben“, freut sich Marko Schott, „und was die Jungs in Wanne gezeigt haben, lässt mich sicher sein, dass wir noch etwas bewegen können.“ Lukas Kreilkamps Einsatz endete im Krankenhaus, er hatte sich eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Wenn sein „Brummschädel“ abgeklungen ist, kann er wieder mitmischen.

ASC
Auch der ASC sollte nicht über das Unentschieden gegen Erkenschwick hadern. Erstens waren es besonders in der ersten Hälfte völlig unkontrollierbare Bedingungen, die den technisch beschlagenen Aplerbecker Angreifern das Leben schwer machten. Zweitens trafen die Aplerbecker auf einen Gegner, der sich in der Anfangsphase der Saison stark unter Wert verkaufte. Die Spielvereinigung hat weit mehr Substanz als der bisher erst eine Sieg vermuten lässt. Dennoch hätte der ASC seinem Trainer Mark Elbracht gerne drei Punkte geschenkt (er wurde am Sonntag 38) und ganz nebenbei auch den ersten Heimsieg der Saison eingefahren.

TuS Eving
Auch der TuS Eving kehrte mit einem Punkt vom Auswärtsspiel in Langscheid zurück. Es war zwar mehr drin, doch Karim Bouzerda zeigte sich vor allem nach der Pause mehr als verschwenderisch mit seinen Torchancen. Da zudem mit Routinier Matthias „Pocke“ Kauke ein „alter Bekannter“ auf Seiten der Gastgeber, der immer besonders gern gegen Dortmunder Teams trifft, den Führungstreffer besorgte, rannte der TuS zumeist hinter dieser Führung her. „Ich bin trotzdem zufrieden“, wollte Daniel Rios nicht hadern, „wenn man bedenkt, welche Ausfälle wir zu verkraften haben. Einsatz und Laufleistung haben jedenfalls gestimmt.“

FC Brünninghausen
Vor dem Spiel im Westfalenpokal am Mittwoch gegen Erkenschwick (19 Uhr) konnte sich der FC Brünninghausen ausruhen. Da fast die gesamte Konkurrenz Punkte ließ, verlor der FCB nicht nennenswert an Boden. Die Sperre von Denis Boutagrat ist abgelaufen, mit ihm dürfte der FCB wieder gefährlicher und schwerer auszurechnen sein.

Andreas Kuhlmann

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