Schöber muss bis Ende Februar warten
16.02.2010 | 18:48 Uhr 2010-02-16T18:48:00+0100Schwimmerin Sonja Schöber muss im Wettkampfjahr 2010 weiter abwarten.
Nachdem eine Dopingprobe der Hörderin von Ende August 2009 auffällige Testosteron- bzw. Epi-Testosteronwerte aufgewiesen hatte, hat sie der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) seit Mitte November suspendiert. Der DSV wollte bereits Mitte Januar eine Klage formulieren oder das Verfahren gegen die Dortmunder Schwimmerin einstellen. Jetzt ist die Klärung des Falles für Ende Februar geplant.
„Frau Schöber hat uns noch eine schriftliche Stellungnahme mit neuen Aspekten eingereicht. Da gibt es noch etwas zu recherchieren. Es geht vor allem um juristische Fragen. Wenn die geklärt sind, soll das Verfahren aber dann endlich zu einem Ergebnis kommen”, sagte Anselm Oehlschlägel, der als DSV-Vizepräsident Recht für den Fall der ehemaligen deutschen Meisterin und Olympia-Teilnehmerin zuständig ist. Sonja Schöber beteuert, keine verbotenen Substanzen genommen zu haben.
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