Sasse gibt die Zusage - Hombruch klärt Personalien

Die Hinrunde ist absolviert. Dortmunds ranghöchste Handball-Männer in Verbands- und Landesliga können einer relativ sorgenfreien zweiten Serie entgegensehen. Einzig das Verbandsliga-Schlusslicht vom Höchsten steckt in der Bredouille.

Dortmund.. Die Zwischenbilanz beim OSC Dortmund als Verbandsliga-Halbzeitmeister könnte erfreulicher nicht sein.
Zum Start der Rückrunde kommt es am Freitag um 20.30 Uhr in Hörde zum Gipfeltreffen gegen den unmittelbaren Verfolger TuS Ferndorf 2. Mit der Bestätigung des Hinspielsieges würde die Sieben von Trainer Thorsten Stoschek der vereinten Konkurrenz auf drei Punkte Vorsprung enteilen.

"Aufstieg keine Utopie"

Getrübt wird das bisherige Abschneiden jedoch von der Personallage. In Sebastian Kreft, Patrick Hoffmann und Florian Edeling drohen drei Kräfte verletzungs- oder krankheitsbedingt bis zum Saisonende wegzubrechen. Ein Nachrüsten ist nicht möglich. Die große Chance zum Sprung in die Oberliga reduziert sich erheblich. "Jetzt in Bestbesetzung wäre ein Aufstieg keine Utopie", erklärt Stoschek. Trotz aller Probleme räumt der Sportliche Leiter Thomas Thurau ein, vorsorglich zweigleisig zu planen.

Die Situation im Abstiegskampf bei Borussia Höchsten hat sich zum Ausklang der ersten Serie nochmals verschlechtert. Zum eigenen 30:35 bei TuRa Bergkamen gesellten sich unvorhergesehene Punktgewinne der Konkurrenten PSV Recklinghausen und TuS Hattingen. Mit sieben Zählern Rückstand zum rettenden Ufer muss das Team von Trainer Tobias Genau die Aufholjagd in Angriff nehmen.

Mannschaft bleibt zusammen

Ungeachtet dessen wird der Coach die Borussen, ob Verbands- oder Landesliga, auch nächste Saison trainieren. Darauf einigten sich Höchstens Teammanager Detlef Austermann und Genau vor dem Bergkamen-Spiel. Ebenso bleibt die Mannschaft im Kern - wie berichtet - ligaunabhängig zusammen.

In der Landesliga 3 vermeldet Westfalia Hombruch eine weitere wichtige Personalie. Der von mehreren höherklassigen Klubs umworbene linke Rückraumspieler Ole Sasse gab Trainer Marc Lauritsch die Zusage für ein weiteres Jahr - ebenso Tillmann Hobrock und Konstantin Blank. Verlassen wird den Klub Christian von Bassewitz Richtung Borussia Höchsten 2.

Brechten mit zehn Zusagen

Der TV Brechten legte mit dem 32:27 beim VfL Gladbeck 2 die Basis zur frühzeitigen Sicherung des angestrebten Klassenerhaltes im zweiten Saisonabschnitt. Zudem ist es fast in trockenen Tüchern, dass Trainer Thomas Körber seine Arbeit fortsetzt. Von den Spielern liegen schon zehn Zusagen, die eine wettbewerbsfähige Mannschaft bilden, vor.

In der Rückrunde ganz allein um den TuS Wellinghofen kümmern wird sich Trainer Henning Becker, der, kurz vor der Saison vom Verbandsligisten SV Westerholt verpflichtet, bislang einem zweiten Engagement nachkam. Nach der letzten 34:36-Heimpleite gegen Hattingen stellte er sein Amt bei dem im Vorfeld als Titelkandidaten gehandelten SVW zur Verfügung.

"Nehme alles auf meine Kappe"

"Es gab in Westerholt zu viele Nebenschauplätze, die mir vorher nicht bekannt waren und zu viel beansprucht haben. Ich nehme alles auf meine Kappe und hoffe, dass das Signal bei der Mannschaft ankommt. Nun gilt meine volle Konzentration dem TuS", erläuterte Becker seinen Schritt.