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Sansar läuft sein eigenes Rennen

05.08.2012 | 17:02 Uhr
Sansar läuft sein eigenes Rennen

Überlegener Sieger beim 7. Halbmarathon im Fredenbaum. Für die Dortmunder bleibt bei den Männern und Frauen jeweils der zweite Platz.

Nach einem Drittel der Strecke hatte man beim 7. Dortmunder Halbmarathon Teutonia Lanstrops im Fredenbaum das Gefühl, als würde Elias Sansar zum Rennen gar nicht dazugehören. So groß war bereits sein Vorsprung vor der übrigen Läuferschar. Im Ziel lag der für die LG Lage-Detmold startende Kurde in 1:08:42 Stunden deutlich vor den Triathleten Dirk Oesterwink (Tri Team Witten, 1:22:01 Std.) und Tobias Prinz (Tri Team Hagen, 1:22:56 Std.).

Ursprünglich wollte Sansar am 7. Juli beim Berg-Marathon in Zermatt starten, doch krankheitsbedingt musste er dort seine Teilnahme absagen. „Da ich wieder fit bin, habe ich in den letzten Tagen im Internet nach einer geeigneten Startgelegenheit gesucht. Da bot sich für mich der Halbmarathon in Dortmund an, und ich bin froh, dass ich diese Chance gesucht habe“, erklärte der 32-jährige Langstreckler, der bei seiner Vorstellung den drei Jahre alten Streckenrekord von Michael Ruhe (Puerto Alicante) um 47 Sekunden unterbot.

Schnellster Dortmunder war im Fredenbaum der Triathlet Christian Graffmann (Tri Geckos), der das 21,1km-lange Rennen als 19. im Gesamteinlauf (3. M 35) in 1:34:19 Stunden beendete. Ihm knapp auf den Fersen war in 1:34:35 Stunden bereits der mehrfache Senioren-Weltmeister Klemens Wittig (LC Rapid), der den Lauf als letzten Test für seinen Start bei den Senioren-Europameisterschaften (16. bis 25. August) betrachtete.

Taktisch kluges Rennen

Bei den Damen erkämpfte sich Rita Nowottny- Hupka (LT Wischlingen) im Gesamtklassement nach einem taktisch klugen Rennen in 1:36:54 Stunden hinter der Siegenerin Petra Börner (1:32:22 Std.) den zweiten Rang und lag damit in der Klasse W 50 klar vorn. Nicht ganz so rund lief es bei der sieggewohnten Dortmunderin Regina Tank, die als Zweite der Klasse W 50 mit ihren 1:40:34 Stunden nicht zufrieden war.

Im Lauf über 10km dominierte der Münsteraner David Schönherr in 34:08 Minuten. Eine starke Vorstellung bot Werner Koglin (Viermärker WG), der in der Klasse M 65 in 41:57 Minuten allen die Fersen zeigte. Bei dem 65-jährigen Viermärker, der auch ein ambitionierter Radsportler ist, steht momentan das Lauftraining im Vordergrund. Mit dem Rad legt er zurzeit 235km bis 250km pro Woche zurück. Nach gerade überstandener Krankheit zeigte sich Norbert Griesbaum (LT Brechten) wieder fit und siegte in der Klasse M 55 in 42:12 Minuten.

Bei den Damen hatte es von den Dortmunderinnen Tatjana Bitthöfer (LT Wischlingen), die in der Klasse W 35 in 45:12 Stunden den zweiten Platz belegte, am eiligsten. Nach ihrem Fehnmarn-Urlaub präsentierte sich auch Kordula Ciprina (Ruhrpotts Dortmund) als Siegerin der Klasse W 50 in 48:49 Minuten in guter Form.

Der Lauf über 5km stand erwartungsgemäß im Zeichen von Konstantin Tolokonnikov, der zurzeit Gast beim SV Derne ist. Der 16-jährige Nachwuchsathlet aus Dortmunds Partnerstadt Rostow am Don hatte in 16:38 Minuten einen komfortablen Vorsprung vor den Dortmundern Mario Volmer (LC Rapid, 17:12 Min.), Stefan Nozny (Sparkasse Dortmund, 17:40 Min.) und Nico Seling (Teutonia Lanstrop, 17:43 Min.).

Peter Middel

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Kommentare
05.08.2012
18:24
Sansar läuft sein eigenes Rennen
von Hafenmayer | #1

Stimmt: schönes Wetter, nette Läufer/Läuferinnen, guter Zweck!
Danke für die schönen Pokale beim 5 km Lauf , in welchem männliche und weibliche
Läufer gestartet sind(trotz ,,JederMannLauf") und die Auszeichnungen für die
weiblichen Teilnehmer. Super Organisation, netter Veranstalter!

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