Saison des VV Schwerte geht in die heiße Phase

Mit den Westdeutschen Meisterschaften, die am kommenden Wochenende in mehreren Altersklassen auf dem Programm stehen, geht die Saison für die Nachwuchsabteilung des Volleyballvereins Schwerte in ihre heiße Phase. Für Jugendwart Oliver Freitag fällt die Bilanz vorab schon positiv aus.

Schwerte.. Oliver Freitag, Jugendwart des Vereins, kann für den Nachwuchsbereich schon vor der Westdeutschen Meisterschaft eine positive Zwischenbilanz für die erste Saison des fusionierten Vereins ziehen.

Als letzte von sechs Schwerter Jugendmannschaften hat sich die weibliche U12-Jugend für die Titelkämpfe auf westdeutscher Ebene qualifiziert. Das gleichaltrige Jungenteam darf Ende Mai sogar vor eigenem Publikum um die "Westdeutsche" antreten.

In Ostbevern finden am kommenden Wochenende die Titelkämpfe für die U13-Mädels statt, die als Meister der Oberliga-Saison nach zwei erfolgreich absolvierten Qualifikationsrunden dorthin fahren dürfen. Das männliche U13-Team hatte dagegen hauchdünn das Nachsehen. "Ganze acht Ballpunkte fehlten", beschreibt Freitag, wie knapp es in der entscheidenden "Quali"-Runde war.

Schon einen Schritt weiter sind die U14-Mädels, die die "Westdeutschen" schon hinter sich haben und sich als Vizemeister für die Deutsche Meisterschaft (16./17. Mai in Straubing) qualifiziert haben. Wie stark der VVS in dieser Altersklasse auch in der Breite aufgestellt ist, belegen die Oberliga-Vizemeisterschaft der zweiten Mannschaft sowie die Bezirksliga-Plätze drei und eins für die dritte und vierte Garnitur.

Ein Novum aus Schwerter Sicht ist die Endrundenteilnahme der U16-Jungs, die am kommenden Wochenende in Münster antreten werden. Nach Köln führt dagegen der Weg zur "Westdeutschen" für die gleichaltrigen Mädchen des Vereins, die erstmals in der höchst möglichen Spielklasse, der NRW-Liga, am Ball waren. Auch hier dürfe man bei der Bewertung der Saison aber auch die Erfolge zweiten Mannschaft (Oberliga-Meister) sowie der dritten und die vierten Garnitur (jeweils Bezirksmeister) nicht außer Acht lassen, so Oliver Freitag.

Nicht vertreten bei den "Westdeutschen" ist der VV Schwerte dagegen in der weiblichen U18-Klasse. "In der ersten Quali-Runde" fehlte ein einziger Ballpunkt", erinnert sich Oliver Freitag nur ungern zurück. An der erfreulichen Gesamtausbeute aus Sicht des VV Schwerte ändert dies aber nichts, zumal die westdeutsche Ebene ja noch nicht das Ende der Fahnenstange sein muss - die U14-Mädchen haben es vor ein paar Wochen vorgemacht.