Rote Erde/Brambauer gegen den Abstieg, Spitzenspiel für SV Lünen

Die Wasserballer des SV Lünen wollen in die 2. Bundesliga. Die SGW Rote Erde/Brambauer möchte erstklassig bleiben, hat aber im Heimspiel im Kampf gegen den Abstieg nicht punkten können. Nun wollen sie es in Berlin richten - und das in einem ungewöhnlichen Becken.

Lünen.. 
1. Runde Bundesliga-Playdowns (Best of three)
SC Wedding Berlin - SGW Rote Erde/SV Brambauer
Samstag, 18 Uhr (Hinspiel:12:7)

Die große Chance, im Kampf um den Klassenerhalt zu punkten, war im Heimspiel da. Siemund: "Wir haben da unseren großen Aufschlag nicht genutzt. Unsere vielen Fehler wurden bestraft. Wir werden volles Risiko spielen, werden Tempo machen müssen." Das Becken in Berlin ist schmaler als gewöhnlich, an einer Seite können die Spieler sogar stehen.

Flaches Becken

"Das ist gut für die großen Verteidiger. Gerade deshalb ist Wedding so heimstark", sagt Siemund. Passend zum schlechten Auftritt der SGW ist die kleine Grippewelle: Jan-Ole Hillebrandt, Kai Hunke und Sven Schröder fallen im Team um Trainer Rene Reimann aus. Gibt es am morgigen Samstag wieder eine Niederlage oder Sonntag nach einem Sieg am Samstag im dritten Spiel eine zweite Schlappe, ruhen die letzten Hoffnungen auf der Runde "Best of five" gegen (wahrscheinlich) Duisburg 98.

"Dann stehen womöglich noch einmal fünf Spiele an. Das wird schwer. Ich glaube, ich muss schon Plan B aus der Schublade holen", so Siemund. Dieser kann nur von einem Neuaufbau in der 2. Bundesliga handeln. Doch noch ist die SGW nicht verloren. Was sagte nach der ersten Schlappe Trainer Reimann: "In Berlin will ich spüren, dass das Wasser kocht.

Oberliga
DJK Poseidon Duisburg - SV Lünen 08
Samstag, 13 Uhr (Hinspiel: 6:18)

Nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Wasser ist dies ein absolutes Spitzenspiel. "Für uns ist es sogar ein Vier-Punkte-Spiel. Gewinnen wir, bauen wir unseren Vorsprung als Spitzenreiter aus. Bei einer Niederlage zieht Duisburg nach Minuspunkten gleich. Wir bleiben aber vorn", blickt Lünens Trainer Jens Blomenkemper auf diese Begegnung.

Hoher Sieg im Hinspiel

Ob ein hoher Sieg wie mit dem 18:6 im Hinspiel glückt, bleibt abzuwarten. Der Coach: "Da haben wir Poseidon offensichtlich überrascht. Die wollen jetzt Revanche mit ihrem mit jungen Spielern und Routiniers gut durchgemischten Team. Sie haben einen starken Torwart und einen guten Center." Blomenkemper meldete Bestbesetzung: "Niemand ist verletzt, alle Urlauber sind zurück."